Dramatischer Abstiegskampf in der BBL
Science City Jena hat am vorletzten Hauptrundenspieltag der Basketball-Bundesliga den Klassenerhalt auf dramatische Weise gesichert. Durch einen 81:79-Erfolg nach Verlängerung gegen die MLP Academics Heidelberg schickten die Thüringer sowohl Heidelberg als auch die Löwen Braunschweig in die ProA. Jena selbst bleibt in der Liga.
Jenas Fehlstart und die Wende
Die Partie begann denkbar schlecht für die Gastgeber: Im ersten Viertel gelangen Jena lediglich fünf Punkte, sodass man zur Pause mit 30:43 zurücklag. Doch im Schlussabschnitt kämpfte sich das Team um Topscorer Joe Wieskamp (19 Punkte) zurück und erzwang die Verlängerung. In der Overtime behielten die Thüringer die Nerven und sicherten den Sieg. Bei einer Niederlage hätten Heidelberg und Braunschweig weiter auf den Klassenerhalt hoffen können.
Schröders bitterer Rückschlag
Für Löwen-Eigentümer Dennis Schröder, Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft, ist der Abstieg ein herber Schlag. Der gebürtige Braunschweiger hatte den Klub 2018 übernommen und ehrgeizige Ziele formuliert. Erst Anfang 2025 bekräftigte der 32-Jährige von den Cleveland Cavaliers seinen Traum, eines Tages für Braunschweig zu spielen und deutscher Meister zu werden. Nun muss der Verein den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.
Mit dem Sieg gegen Heidelberg hat Jena den Klassenerhalt perfekt gemacht und die Verfolger auf die Plätze verwiesen. Die BBL-Saison endet für Braunschweig und Heidelberg mit dem Abstieg, während Jena sich über den Ligaverbleib freuen darf.



