FC Köln: Berater-Wechsel bei El Mala droht Kampf um Top-Star zu verschärfen
Als wäre die Situation beim 1. FC Köln zwei Monate vor Saisonende im Abstiegskampf nicht schon brisant genug. Das Punkte-Polster ist dahin, der FC kann am Samstag bis auf den Relegationsrang abstürzen – und Trainer Lukas Kwasniok (44) bei einer Pleite in Hamburg sogar seinen Job verlieren. Jetzt droht auch noch ein brutaler Kampf um Top-Star Said El Mala (19).
El Malas Eltern übernehmen Beratung
Kölns Shootingstar trennte sich ausgerechnet im Endspurt um den Klassenerhalt von seinem langjährigen Berater. El Malas Familie mischte damit die Karten komplett neu im Poker um einen möglichen Millionen-Transfer im Sommer. Die Eltern – vor allem Mama Sabrina El Mala – wollen die Zukunft ihres Sohnes ab sofort selbst in die Hand nehmen.
Fakt ist: Beim Klub muss man sich darauf einstellen, dass ab sofort auf allen Ebenen an dem kölschen Wunder-Jungen gezerrt wird. Die Top-Klubs intensivieren aufgrund der nahenden Sommer-Transferperiode gerade ohnehin schon ihr Bemühen. Zahlreiche Scouts waren zuletzt bei den FC-Spielen, um El Mala näher unter die Lupe zu nehmen.
Diese Klubs sind an El Mala dran
National sind Bayern München und Borussia Dortmund im Rennen. International vor allem englische Klubs wie Chelsea, Newcastle und mit Brighton ein Verein, der sogar schon mit einem 30-Millionen-Angebot abgeblitzt ist. Durch das Berater-Aus so kurz vor dem Saisonende wird El Mala ohne Frage zur heißesten Aktie im deutschen Fußball.
Dabei geht es nicht nur um einen millionenschweren Transfer, sondern auch um Sponsoren-Verträge und Werbe-Deals. Und auch wenn die Eltern sich bislang klar positioniert haben – in den kommenden Wochen werden es zahlreiche Berater erneut versuchen, El Mala für sich zu gewinnen und unter Vertrag zu nehmen.
Kwasniok warnt vor zu viel Trubel
Heißt für den FC: Noch mehr Wirbel um den Top-Torjäger (8 Tore), auf den im Kampf um den Klassenerhalt so viel ankommt und auf den sich in dieser Saison ohnehin schon alles fokussiert. Trainer Lukas Kwasniok mahnte schon vor dem 1:2 gegen Dortmund: „Said bekommt sehr viele Informationen von sehr, sehr vielen Menschen – aus den sozialen Medien, vom Trainerteam, vom Verein, von Beraterseite und aus seinem Umfeld. Er ist 19 Jahre alt. All diese Informationen zu verarbeiten ist dann nicht ganz so einfach. Das liegt auf der Hand.“
Eine Woche später ist die Situation noch komplizierter. Und am Samstag in Hamburg gucken wieder alle auf El Mala, während der FC Köln um den Klassenerhalt kämpft und gleichzeitig einen der wertvollsten Spieler des Vereins vor dem Zugriff der Konkurrenz schützen muss.



