Blutiger Vorfall bei PSG vs. Bayern: Upamecanos Gast von Flasche getroffen
Blutiger Vorfall bei PSG vs. Bayern: Upamecano-Gast verletzt

Ein Tribünen-Gast von Bayern-Star Dayot Upamecano wurde beim Champions-League-Kracher gegen Paris Saint-Germain durch einen Flaschenwurf am Kopf verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Prinzenparkstadion, wo Upamecano mit einem großen Tross an Familienmitgliedern und Freunden anwesend war.

Der blutige Zwischenfall

Nach Informationen von BILD kam es während der Partie zu einem blutigen Zwischenfall. Der Clan des Innenverteidigers saß ganz unten am Rand der Haupttribüne, direkt neben dem harten Kern der PSG-Fans. Dort soll ein Gast von Upamecano von einer Bierflasche am Kopf getroffen worden sein. Der Mann erlitt eine Platzwunde an der Stirn, blutete stark und musste behandelt werden.

Video zeigt die Szene

In den sozialen Netzwerken kursiert ein Video, das die Szene zeigt. Der Betroffene fasst sich an die Wunde, während andere Fans schockiert in Richtung des Werfers schauen. Passiert sein soll das Ganze kurz nach Upamecanos Kopfball-Treffer zum 3:5 in der 65. Minute. Möglicherweise kam es aus Wut über die feiernden Bayern zum skandalösen Flaschenwurf. Schon zuvor sollen mehrfach Gegenstände aus dem Nachbarblock in Richtung der Münchner Anhänger geflogen sein.

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Upamecanos starke Leistung

Trotz des Vorfalls zeigte Upamecano eine starke Vorstellung. Auch wenn sein Team fünf Tore kassierte und somit im Rückspiel am Mittwoch einen Sieg für den Einzug ins Finale in Budapest braucht, war der französische Nationalspieler insbesondere wegen vieler erfolgreicher Zweikämpfe gegen Paris-Superstar Ousmane Dembélé überzeugend.

Besonderes Duell zweier Landsmänner

Vor der Begegnung wussten nur wenige, dass Upamecano und Dembélé aus derselben Stadt kommen: Évreux in der Normandie. Dembélé ist dort aufgewachsen, Upamecano sogar dort geboren. Beide gingen zusammen in die selbe Schule. Am Tag vor dem Spiel sagte der Bayern-Star auf der Pressekonferenz: „Wir kommen aus einer Stadt mit circa 50.000 Einwohnern. Es ist unglaublich, dass wir uns morgen im Halbfinale wiedersehen.“

Aufgrund ihrer gemeinsamen Heimat haben die Nationalelf-Kumpel eine besondere Verbindung. Sie ließen es sich trotz der sportlichen Rivalität nicht nehmen, gemeinsam einen ganzen Tross aus ihrer Heimatstadt einzuladen. Sie versorgten die Kumpels mit Tickets, kümmerten sich um die Anreise in Bussen und statteten ihre Gäste teilweise mit Trikots aus.

Reaktionen und Ausblick

Der Flaschenwurf überschattet das sportliche Ereignis. Die Polizei ermittelt gegen den unbekannten Werfer. Upamecano und seine Familie hoffen nun auf ein friedliches Rückspiel in München. Das Spiel endete 4:5 aus Sicht der Bayern, die im Rückspiel einen Sieg benötigen, um ins Finale einzuziehen.

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