Boniface-Rückkehr bei Werder Bremen: Vorerst keine Spieloption trotz Training
Der Leihstürmer Victor Boniface von Bayer Leverkusen hat zwar das Mannschaftstraining bei Werder Bremen wieder aufgenommen, bleibt aber vorerst keine Option für Trainer Daniel Thioune. Grund dafür ist ein deutlicher Trainingsrückstand des Spielers, der nach einer Knie-Operation mit unzureichender Fitness an die Weser zurückkehrte.
Thioune äußert sich zu Boniface-Situation
Vor der wichtigen Partie am Sonntag beim 1. FC Köln (15.30 Uhr/DAZN) erklärte Thioune: „Es ist offensichtlich, dass wir schon davon ausgegangen sind, dass Victor in einem körperlich besseren Zustand zu uns zurückkehrt.“ Der Trainer betonte, dass die Entscheidung vor wenigen Tagen gefallen sei, Boniface über das Mannschaftstraining und nicht über Individualtraining wieder heranzuführen. Derzeit sei der Zeitpunkt für einen Einsatz noch nicht der richtige, so Thioune weiter.
Hintergrund und Unterstützung für den Spieler
Boniface war nach seiner Operation zwar frühzeitig von Leverkusen zurückgekehrt, doch seine Fitness entspricht nicht den Erwartungen. Thioune stellte klar, dass er hinter dem 25-jährigen Leihspieler stehe und mahnte an, nicht ohne Kenntnis der Begleitumstände über ihn zu urteilen. „Wir müssen die Umstände berücksichtigen und ihm Zeit geben“, fügte der Trainer hinzu.
Bedeutung des Spiels in Köln
Für Werder Bremen geht es in der Partie gegen den 1. FC Köln darum, als Tabellen-14. den Vorsprung von einem Punkt auf den direkten Konkurrenten zu wahren. Die Norddeutschen stehen unter Druck, ihre Position in der Bundesliga zu sichern, und können dabei vorerst nicht auf Boniface zurückgreifen.
Die Situation zeigt, wie komplex die Wiedereingliederung nach Verletzungen im Profifußball sein kann. Thioune und sein Team müssen nun abwägen, wann Boniface tatsächlich spielfähig ist, ohne seine Gesundheit zu riskieren oder die Mannschaftsleistung zu beeinträchtigen.



