BR Volleys vor Alles-oder-nichts-Spiel: Niroomand fordert Emotionen
BR Volleys: Emotionen gefordert vor Entscheidungsspiel

Berlin - Die BR Volleys stehen vor einem entscheidenden Spiel in der Halbfinalserie der Volleyball-Bundesliga. Nach dem Patzer in Friedrichshafen müssen die Serienmeister am Sonntag (17.00 Uhr/Dyn) in der Max-Schmeling-Halle gegen den großen Rivalen gewinnen, um den Finaleinzug zu schaffen. Geschäftsführer Kaweh Niroomand fordert von seinem Team eine klare Reaktion.

Niroomand: Emotionen und Leidenschaft entscheidend

„Ich erwarte, dass unsere Mannschaft eine entsprechende Antwort gibt“, sagte Niroomand. Die Berliner müssten genauso emotional auftreten wie die Friedrichshafener, die sich von ihrem Heimpublikum hatten anstecken lassen. „Ohne Emotion und ohne Leidenschaft wird das nicht gehen. Am Schachbrett ist das Spiel nicht zu gewinnen“, betonte der Geschäftsführer.

Im ersten Satz des zweiten Halbfinalspiels hatten die Volleys laut Niroomand „fast die beste Saisonleistung“ gezeigt. Doch nach einer starken Aufschlagserie des Gegners verloren sie Sicherheit und Selbstverständnis und gaben das Spiel im Tie-Break aus der Hand. „Das darf so nicht passieren“, kritisierte Niroomand.

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Krage-Brewitz hofft auf positive Wirkung

Mittelblocker Florian Krage-Brewitz zeigte sich trotz der Niederlage optimistisch. „Mein Gefühl sagt mir, dass uns das eher guttun kann, dass wir jetzt ein Spiel haben, wo es wirklich darauf ankommt, wo wir eben jetzt um unser Überleben in der Volleyball-Saison kämpfen müssen“, erklärte der 29-Jährige.

Ein Ausscheiden wäre eine Zäsur und würde die Saison endgültig zur Enttäuschung machen, nachdem die Berliner bereits im Pokal und in der Champions League ihre Ziele verfehlt hatten. Neunmal in Folge sind die Volleys Meister geworden, seit 2010 haben sie das Finale um die Meisterschaft nicht verpasst.

Friedrichshafen bereits in Berlin siegreich

Die Häfler haben in dieser Saison gezeigt, dass sie auch in Berlin gewinnen können. Zum Liga-Auftakt gab es für den Hauptstadtclub ein glattes 0:3, das ein Omen für schwierige Monate wurde. Jetzt könnte die Spielzeit in der gleichen Konstellation enden.

„Wir wissen, was da auf uns zukommt. Wir wissen, dass die in der Lage sind, sich sehr gut auf uns einzustellen“, sagte Krage-Brewitz. „Und da sollte dann jeder mit einer großen Ernsthaftigkeit an die Sache rangehen.“ Im Finale wartet der Hauptrunden-Erste aus Lüneburg.

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