Hertha BSC bangt um Josip Brekalo: Rote Karte gefährdet Vertragsverlängerung
Brekalo-Rot: Hertha bangt um Vertragsverlängerung

Hertha BSC bangt um Josip Brekalo nach Roter Karte

Der Spielmacher von Hertha BSC, Josip Brekalo (27), sah in der Partie gegen Dynamo Dresden die Rote Karte, nachdem er mit einem langen Bein den Gegenspieler Robert Wagner (22) am Schienbein traf. Diese Entscheidung des Schiedsrichters könnte nun weitreichende Konsequenzen für den kroatischen Nationalspieler und seinen Verein haben.

Trainer Stefan Leitl hofft auf milde Strafe

Hertha-Trainer Stefan Leitl (48) äußerte sich nach dem Spiel besorgt über die mögliche Sperre für Brekalo. „Die Karte kann man geben, es war aber keine Absicht“, betonte Leitl in seiner Pressekonferenz. Er verwies darauf, dass Wagner das Spiel fortsetzen konnte und keine Verletzung erlitt. „Josip tut es unendlich leid. Ich hoffe, dass wir eine milde Strafe für diese Aktion bekommen“, so der Trainer weiter.

Der Kontrollausschuss des DFB wird sich am Dienstag mit dem Fall befassen und anschließend einen Strafantrag beim Sportgericht stellen. Leitl äußerte die Hoffnung, dass diesmal „jemand mit Fußballsachverstand“ über die Strafe entscheidet – eine deutliche Anspielung auf die jüngste Drei-Spiele-Sperre für Hertha-Stürmer Dawid Kownacki, der bei einem leichteren Foul eine härtere Strafe erhalten hatte.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Vertragsverlängerung in Gefahr

Für Josip Brekalo könnte die Sperre besonders bitter sein, da sie seine automatische Vertragsverlängerung gefährdet. Der Vertrag des Kroaten verlängert sich um ein Jahr, sobald er einen weiteren Startelf-Einsatz absolviert. In der verbleibenden Saison mit sechs Partien in der 2. Liga wäre dies eigentlich machbar gewesen.

Brekalo, der bereits 35 Länderspiele für Kroatien bestritten hat, war in den letzten beiden Spielen für Hertha ein Schlüsselspieler. Er ersetzte den verletzten Michael Cuisance (26) und trug maßgeblich zu den Siegen gegen Düsseldorf (5:2) und Dresden (1:0) bei. Trainer Leitl bezeichnete ihn als „absoluten Unterschiedsspieler“ und betonte: „Solche Spieler brauchen wir, um erfolgreich zu sein.“

Hertha muss umplanen

Ohne Brekalo muss Hertha BSC in den kommenden Spielen umplanen. Zunächst steht am 11. April das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern an, gefolgt von Partien gegen Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel. Andere Spieler müssen in die Bresche springen, um die Lücke zu füllen.

Die endgültige Entscheidung über die Sperre wird voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch erwartet. Hertha hofft auf eine milde Zwei-Spiele-Sperre, während eine längere Sperre nicht nur den sportlichen Erfolg, sondern auch die Vertragssituation von Brekalo ernsthaft gefährden würde.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration