„Uns kann keiner was!“: Brinkmann feuert Hansa Rostock vor 1860 München-Duell an
Brinkmann feuert Hansa Rostock vor 1860 München-Duell an

„Uns kann keiner was!“: Brinkmann heizt Hansa Rostock vor Traditionsduell gegen 1860 München ein

Für die Profis von Hansa Rostock steht am Sonntag (13.30 Uhr) ein hochkarätiges Auswärtsspiel in der 3. Liga an. Das traditionsreiche Duell gegen 1860 München verspricht Spannung pur, auch wenn die Bühne im Vergleich zu früheren Bundesliga-Begegnungen kleiner erscheint. Die Namen auf dem Platz sind nach wie vor groß, wie Trainer Daniel Brinkmann betont.

Brinkmann warnt vor gefährlicher Löwen-Offensive

„Wir reden hier von vier Topstürmern der Liga“, sagt Brinkmann mit Blick auf die Angreifer der Münchner. Gemeint sind die Ex-Hansa-Stürmer Sigurd Haugen und Patrick Hobsch sowie die erfahrenen Kevin Volland und Florian Niederlechner. „Sigurd trifft diese Saison besonders gut“, analysiert der Trainer. Tatsächlich gehen 20 der 39 Saisontore von 1860 München auf das Konto dieses Quartetts, wobei Haugen allein bereits neun Treffer erzielt hat. „Die Offensive der Löwen ist gespickt mit absoluten Topspielern“, resümiert Brinkmann.

Hansa mit guter Form, aber Schwächen in der Konzentration

Für die Kogge spricht die aktuelle Form. Seit Ende September musste das Team nur eine einzige Niederlage hinnehmen – das 0:3 gegen Ingolstadt bleibt der einzige Ausrutscher. Diese Serie hat viel Selbstvertrauen gebracht. Auch der direkte Vergleich stimmt optimistisch: Die letzten drei Duelle gegen die Löwen gewann Rostock allesamt.

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Trotzdem musste Hansa zuletzt zwei Dämpfer einstecken, da zu viele Unentschieden gespielt wurden. Sowohl beim 2:2 gegen Osnabrück als auch beim 2:2 gegen Hoffenheim II verspielte die Mannschaft jeweils eine Führung in den Schlussminuten. Die Profis von der Ostsee sprachen anschließend von zu wenig Ballbesitz nach dem Führungstreffer.

Brinkmann fordert mehr Reife und Selbstbewusstsein

Trainer Daniel Brinkmann verlangt von seinen Spielern nun mehr Reife. „Wir brauchen dieses Gefühl: Uns kann keiner was!“, betont er. „Das haben wir in der Vergangenheit leider zu selten gezeigt. Wer oben angreifen und um die Aufstiegsplätze mitspielen will, muss solche Spiele selbstbewusst und konsequent durchziehen.“

Zuletzt glänzte vor allem die Offensive von Hansa Rostock, während die Defensive etwas aus dem Blick geriet. Für Brinkmann ist das jedoch kein Grund zur Panik. „Statistisch gesehen haben wir nicht mehr Torschüsse zugelassen als in den Spielen davor“, erklärt er.

Aufstiegsplätze bleiben im Fokus

Der Blick der Hanseaten geht weiter nach oben in der Tabelle. „Der Abstand zu den Aufstiegsplätzen ist nicht viel größer geworden“, sagt Brinkmann. „Trotzdem wissen wir natürlich um die aktuelle Situation – wir wissen, dass wir uns keine Niederlagenserie leisten können. Unser Ziel ist es, den Anschluss zu halten und in der entscheidenden Phase der Saison voll angreifen zu können.“

Derzeit liegen vier Punkte zwischen Hansa Rostock und den begehrten Aufstiegsrängen. Mit einem Sieg am Sonntag in München könnte dieser Abstand deutlich schrumpfen und die Kogge wieder näher an die Spitzengruppe heranführen.

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