Brutaler Kampf um die Champions League: Noch nie war es so schwer
Brutaler Kampf um die Champions League

Der Kampf um die Champions League ist in diesem Jahr so hart wie nie zuvor. Drei Mannschaften – Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart und die TSG 1899 Hoffenheim – liefern sich ein packendes Rennen um Platz vier und den damit verbundenen Einzug in die Königsklasse. Möglicherweise reicht sogar der fünfte Rang, falls die Bundesliga einen zusätzlichen Startplatz erhält. Dies hängt vom Abschneiden der deutschen Klubs in den europäischen Wettbewerben ab, insbesondere des FC Bayern und des SC Freiburg. Sicher ist jedoch schon jetzt: Noch nie war es so schwierig, sich für die Champions League zu qualifizieren wie in dieser Saison.

Das engste Rennen aller Zeiten

Der Dreikampf zwischen Bayer, VfB und 1899 findet auf absolutem Topniveau statt. Nach 32 Spieltagen haben alle drei Teams, die hinter dem FC Bayern, Borussia Dortmund und RB Leipzig um den vierten Platz streiten, jeweils 58 Punkte. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel im Jahr 1995 hatte der Tabellensechste nach 32 Spielen nie zuvor so viele Punkte. Zum Vergleich: In der Vorsaison qualifizierte sich der BVB mit 57 Punkten als Vierter nach 34 Spieltagen für die Königsklasse. In dieser Spielzeit werden voraussichtlich 64 Zähler benötigt, um die sichere Qualifikation zu erreichen.

Nur die Top-Sechs hat eine positive Tordifferenz

„Wir haben sechs Mannschaften, die eine sehr gute Saison spielen. Die Qualität ist enorm hoch“, sagt Bayer-Trainer Kasper Hjulmand (54). Er weist auf einen bemerkenswerten Fakt hin: „Nur diese sechs Mannschaften haben in der Bundesliga eine positive Tordifferenz.“ Alle anderen Klubs hinter den Champions-League-Anwärtern weisen ein negatives Torverhältnis auf. Aufgrund der Torbilanz hat Leverkusen (+23) vor dem direkten Duell am Samstag in Stuttgart (+20) die beste Ausgangsposition. Hoffenheim (+16) könnte durch einen Sieg gegen Bremen auf mindestens Platz fünf springen, falls Stuttgart im Top-Spiel patzt.

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Leverkusens größter Trumpf im Endspurt ist die aktuelle Form. In den vergangenen fünf Spielen holte Bayer sieben Punkte auf den VfB auf und vier auf Hoffenheim. Sollten die Werkself die verbleibenden beiden Partien gewinnen, hätte sich der Meister von 2024 trotz der wackligen Saison nach dem Umbruch im vergangenen Sommer noch ins Ziel gerettet.

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