Chicago Bulls feuern Jaden Ivey nach homophoben Aussagen gegen NBA
Bulls feuern Ivey nach homophoben NBA-Kritiken

Chicago Bulls entlassen Jaden Ivey nach homophoben Aussagen

Die Chicago Bulls haben den Basketballspieler Jaden Ivey nach kontroversen homophoben Äußerungen mit sofortiger Wirkung aus dem Team entlassen. Der Klub reagierte damit entschieden auf das mannschaftsschädigende Verhalten des Guards, der die NBA für ihr Engagement für die LGBTQ-Community kritisiert hatte.

Kritik an NBA und katholischer Kirche

In einem Live-Video auf Instagram äußerte sich der 24-jährige Ivey abfällig über den sogenannten Pride Month der NBA. Er bezeichnete den Einsatz der Liga für die LGBTQ-Community als "unrechtmäßig" und griff in weiteren Aussagen auch die katholische Kirche an. Diese sei "eine falsche Religion" und entspreche nicht der wahren Lehre Jesu Christi, so der Profisportler.

Kurze Zeit bei den Bulls

Erst vor zwei Monaten war Ivey von den Detroit Pistons zu den Chicago Bulls getradet worden. In dieser kurzen Zeit kam er lediglich zu vier Einsätzen für sein neues Team. Zuletzt hatte der Guard am 11. Februar gespielt, bevor die Bulls ihn in der vergangenen Woche bis zum Saisonende auf die Verletztenliste setzten.

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Karriereverlauf des Talents

Jaden Ivey galt nach seinem Draft 2022 an fünfter Stelle durch die Detroit Pistons als eines der vielversprechendsten Talente der NBA. Seine Entwicklung wurde jedoch durch hartnäckige Knieprobleme erheblich gebremst. Die jüngsten kontroversen Aussagen markieren nun einen vorzeitigen Karriereknick beim neuen Verein.

Die Entscheidung der Chicago Bulls unterstreicht die Null-Toleranz-Haltung des Klubs gegenüber diskriminierenden Äußerungen. In einer offiziellen Stellungnahme betonten die Verantwortlichen, dass solches Verhalten nicht mit den Werten der Organisation vereinbar sei.

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