Erste Bundesliga-Chefin Tatjana Haenni im exklusiven Interview
Die Bundesliga schreibt Geschichte: Tatjana Haenni (59) ist als Vorsitzende Geschäftsführerin von RB Leipzig die erste Frau an der Spitze eines Bundesliga-Vereins. In einem exklusiven Gespräch mit SPORT BILD gewährt die Pionierin tiefe Einblicke in ihre Visionen, persönliche Erlebnisse und kontroverse Themen wie eine Frauenquote im Männerfußball.
Überraschende Nachricht von Jürgen Klopp
Haenni verrät eine besondere Anekdote: Sie erhielt eine unerwartete WhatsApp-Nachricht vom ehemaligen Liverpool-Trainer Jürgen Klopp. „Diese Nachricht hat mich wirklich überrascht und berührt“, so die Bundesliga-Chefin. Details zu Inhalt und Anlass hält sie diskret zurück, betont aber die Bedeutung solcher persönlichen Kontakte in der Fußballwelt.
Debatte um Frauenquote im Männerfußball
Ein zentrales Thema des Interviews ist die Forderung nach einer Frauenquote in Führungspositionen des Männerfußballs. Haenni äußert sich klar dazu: „Wir brauchen mehr Diversität und weibliche Perspektiven in den Entscheidungsgremien“. Sie argumentiert, dass Quoten helfen könnten, strukturelle Hürden abzubauen, warnt aber vor rein symbolischen Maßnahmen. Stattdessen plädiert sie für nachhaltige Förderprogramme und Mentoring.
Ziele mit RB Leipzig und persönliches Leben
Als Chefin von RB Leipzig setzt Haenni ambitionierte Ziele:
- Langfristige sportliche Erfolge in der Bundesliga und international
- Stärkung der Jugendakademie und Nachwuchsförderung
- Ausbau des Vereins als Marke in Sachsen und darüber hinaus
Herausforderungen als Frau in der Fußballbranche
Die Bundesliga-Chefin reflektiert über ihre Erfahrungen als Frau in einer männerdominierten Branche. Sie berichtet von anfänglicher Skepsis, betont aber, dass Kompetenz und Leidenschaft letztlich zählen. „Ich möchte Vorbild für junge Frauen sein, die im Fußball Karriere machen wollen“, sagt Haenni. Sie ermutigt zu mehr Mut und Netzwerken.
Das vollständige Interview mit allen Details und Hintergründen ist exklusiv bei BILDplus verfügbar und bietet weitere Einblicke in Haennis Werdegang und Pläne für die Zukunft des deutschen Fußballs.



