Bundesliga: Platz 7 reicht für Europa nach DFB-Pokal-Finale
Bundesliga: Platz 7 reicht für Europa

Nach dem Finaleinzug des FC Bayern München und des VfB Stuttgart im DFB-Pokal dürfen vor allem der SC Freiburg und Eintracht Frankfurt auf das internationale Geschäft hoffen. Die Endspielpaarung zwischen dem deutschen Meister und dem Tabellenvierten am 23. Mai hat direkte Auswirkungen auf die Verteilung der deutschen Europapokalplätze. Damit steht nun definitiv fest, dass auch der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga in der kommenden Saison im internationalen Wettbewerb antreten wird.

Hintergrund der Regelung

Der FC Bayern ist als Meister bereits sicher für die Champions League qualifiziert, und der VfB Stuttgart hat sich ebenfalls über die Liga für den Europacup qualifiziert. Daher geht der Europa-League-Platz, der dem Pokalsieger für den Erfolg in Berlin zustehen würde, an die Liga zurück. Dies bedeutet, dass der Fünfte und der Sechste der Abschlusstabelle – aktuell die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen – in der Europa League spielen werden, während der Siebte in der Conference League antritt.

Aktuelle Lage für Freiburg und Frankfurt

Den siebten Rang belegt derzeit der SC Freiburg, der dem VfB im Pokal-Halbfinale am Donnerstag mit 1:2 nach Verlängerung unterlegen war. Nur einen Punkt hinter den Breisgauern hat Eintracht Frankfurt wieder eine realistische Europacup-Chance. Theoretisch ist für Freiburg sogar noch die Teilnahme an der Champions League möglich. Dafür müsste die Mannschaft von Trainer Julian Schuster allerdings die Europa League gewinnen. Im Halbfinale (30. April und 7. Mai) wartet der portugiesische Klub Sporting Braga, in einem möglichen Endspiel (20. Mai in Istanbul) Nottingham Forest oder Aston Villa aus der englischen Premier League.

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