Borussia Dortmund lehnte Winter-Transfer von Serhou Guirassy ab
Im zurückliegenden Winter-Transferfenster hat Borussia Dortmund eine lukrative Verkaufsmöglichkeit für Stürmer Serhou Guirassy entschieden abgelehnt. Dies gab der Spielerberater des Angreifers, Roger Wittmann, am Donnerstag in der Sky-Sendung „Triple“ bekannt. Der erfahrene Berater schilderte detailliert die Hintergründe dieser bedeutenden Entscheidung des Bundesligisten.
Hohes Angebot und klare Ablehnung
Roger Wittmann, 65 Jahre alt, erklärte, dass ein nicht genannter Verein auf ihn zugekommen sei und angefragt habe, ob ein Transfer von Guirassy im Winter möglich wäre. „Ich habe den Verein gefragt, die haben das abgelehnt und dann war das auch sofort wieder erledigt“, so Wittmann wörtlich. Der Berater betonte, dass der interessierte Klub bereit gewesen sei, viel Geld für den Stürmer auf den Tisch zu legen.
Doch Borussia Dortmund reagierte umgehend mit einer klaren Absage. „Der Verein hat klar gesagt, dass er das nicht will, weil er ambitioniert ist“, führte Wittmann aus. Diese Haltung unterstreicht die sportlichen Ziele des BVB, der auf die Torgefährlichkeit von Guirassy setzt.
Guirassy als Torgarant für Dortmund
Die Dortmunder Verantwortlichen begründeten ihre Entscheidung damit, dass Guirassy eine echte Torgarantie für das Team darstellt. „Wir sind ambitioniert und wir wollen diesen Mann nicht abgeben, weil er eine Torgarantie hat. Ob er mal eine Delle hat oder nicht“, zitierte Wittmann die Aussagen des Vereins. Der Spielerberater unterstützte diese Einschätzung und meinte: „Ich glaube, dass sie das richtig gemacht haben.“
Serhou Guirassy steht noch bis zum Jahr 2028 bei Borussia Dortmund unter Vertrag und hat seit der Winterpause seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wettbewerbsübergreifend erzielte der Stürmer in diesem Zeitraum bereits sieben Tore und festigte damit seine wichtige Rolle im Kader.
Ungewissheit über Spielerwunsch
Ob Guirassy selbst offen für einen Wechsel im Winter gewesen wäre, konnte Roger Wittmann nicht eindeutig beurteilen. Die schnelle und entschiedene Ablehnung des Angebots durch den BVB ließ diese Frage jedoch gar nicht erst aufkommen. Der Verein setzte damit ein deutliches Zeichen für seine sportlichen Ambitionen und die Wertschätzung für den leistungsstarken Angreifer.
Diese Transfergeschichte zeigt, wie Borussia Dortmund auch in schwierigen Phasen an seinen Schlüsselspielern festhält und langfristige Perspektiven priorisiert. Die Entscheidung gegen einen sofortigen finanziellen Gewinn zugunsten sportlicher Stabilität könnte sich als wegweisend für die weitere Saisonentwicklung erweisen.



