BVB-Star Adeyemi sorgt mit unangekündigtem Rapper-Video für Aufsehen
Der deutsche Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund wurde von einer unerwarteten Social-Media-Aktion seines Spielers überrascht. Nationalspieler Karim Adeyemi (24) veröffentlichte am Dienstagabend ohne Vorankündigung ein provokantes Rapper-Video auf seiner Instagram-Plattform, wie interne Quellen bestätigten.
Video zeigt Adeyemi in ungewöhnlicher Pose
In dem knapp einminütigen Clip präsentiert sich der Stürmer in einer ungewöhnlichen Umgebung. Vor der Kulisse eines Bauzauns mit Stacheldraht inszeniert sich Adeyemi mit lässiger Baggie-Buchse und Sonnenbrille in typischer Rapper-Pose. Die Aufnahmen zeigen den Fußballprofi in einer entspannten, aber dennoch provokativen Haltung, die deutlich von seinem gewohnten Auftritt auf dem Fußballplatz abweicht.
Besonders pikant: Die Veröffentlichung erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem Adeyemis sportliche Leistungen bei Borussia Dortmund aktuell nicht den gewohnten Standards entsprechen. In den letzten Spielen zeigte der Nationalspieler schwache Leistungen und konnte nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen.
BVB hatte keine Vorabinformation
Wie aus Kreisen des Vereins verlautete, hatte die Borussia Dortmund-Führungsetage keine Kenntnis von der geplanten Veröffentlichung. Weder Sportdirektor noch Medienabteilung wurden im Vorfeld informiert, was die Aktion besonders überraschend macht. Intern wird nun diskutiert, wie mit solchen privaten Social-Media-Aktivitäten der Spieler umgegangen werden soll.
Experten bewerten die Veröffentlichung als kontrovers. Einerseits nutzen viele Profisportler soziale Medien für persönliche Markenbildung, andererseits könnte das Timing angesichts der aktuellen sportlichen Situation als unglücklich wahrgenommen werden. Die Reaktionen in der Fangemeinde sind gespalten: Während einige die lässige Attitüde des Spielers feiern, kritisieren andere die fehlende Fokussierung auf den Sport.
Borussia Dortmund selbst hat sich bisher nicht offiziell zu dem Video geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob die Vereinsführung das Thema intern mit dem Spieler besprechen wird oder ob man die private Social-Media-Aktivität als Teil der persönlichen Freiheit des Profis akzeptiert.



