Das Hinspiel zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain endete mit einem spektakulären 5:4. Nun steht das Rückspiel in der Champions League an, und die Frage ist, welche Faktoren den Ausgang bestimmen werden. Aus München berichtet Danial Montazeri.
1. Noch mehr Offensive der Bayern?
Die Lehre aus dem Hinspiel könnte sein, dass die Bayern am Abend sogar noch offensiver agieren. Trainer Vincent Kompany setzt auf eine mutige Spielweise, die bereits in Paris vier Tore erzielte. Allerdings kassierten die Münchner auch fünf Gegentreffer. Ein offensiverer Ansatz birgt Risiken, könnte aber den Unterschied machen.
2. Der rechte Pariser Flügel als Schwachstelle
Besonders im Fokus steht der rechte Flügel von PSG. Dort könnten die Bayern ihre Angriffe konzentrieren, um die Pariser Defensive zu knacken. Die Franzosen haben auf dieser Seite in der Vergangenheit immer wieder Schwächen gezeigt. Jamal Musiala und Kingsley Coman könnten hier für Gefahr sorgen.
3. Die Defensive der Bayern muss stabiler stehen
Fünf Gegentore im Hinspiel sind eine deutliche Warnung. Die Abwehr um Dayot Upamecano und Matthijs de Ligt muss konzentrierter agieren. Vor allem die schnellen Konter von PSG um Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé stellen eine enorme Herausforderung dar.
4. Die Rolle von Superstar Kylian Mbappé
Mbappé war im Hinspiel nicht zu stoppen und erzielte zwei Tore. Die Bayern müssen einen Weg finden, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Eine mögliche Taktik ist eine Manndeckung oder eine enge Zonenverteidigung. Sollte Mbappé erneut seinen Tag haben, wird es schwer für die Münchner.
Das Rückspiel verspricht erneut Hochspannung. Die Bayern haben durch das 5:4 eine gute Ausgangslage, aber PSG ist für seine Comeback-Stärke bekannt. Die vier genannten Faktoren werden entscheidend sein, wer ins Halbfinale einzieht.



