Chemie Leipzig feiert furiosen Sieg gegen CFC: Trainer Duda tobt nach Pleite
Chemie Leipzig siegt gegen CFC: Trainer Duda tobt

Chemie Leipzig feiert furiosen Sieg gegen CFC: Trainer Duda tobt nach Pleite

Es war ein Moment der puren Erleichterung für die BSG Chemie Leipzig. Nach einer langen Serie ohne Punkte gelang dem Team unter dem neuen Trainer Alexander Schmidt endlich der ersehnte Dreier. In einem atemberaubenden Regionalliga-Duell setzten sich die Leutzscher mit 2:1 gegen den Chemnitzer FC durch und sorgten damit für ein echtes Fußballfest.

Furiose Schlussphase besiegelt den Triumph

Bis zur 85. Minute sah es nach einer weiteren enttäuschenden Niederlage für Chemie aus. Doch dann kam die Wende: Stanley Ratifo erzielte den Ausgleich, nur zwei Minuten später traf Rudolf Sanin zum 2:1. „Wir haben heute das Herz auf dem Platz gelassen“, kommentierte Ratifo den Sieg. „Wir wollten das Ding einfach ziehen.“ Trainer Alexander Schmidt zeigte sich bei Ostsport.TV überglücklich: „Es war ein überragendes Fußballspiel von unserer Seite. Wir haben alles rausgehauen und meiner Meinung nach hochverdient gewonnen.“

CFC-Trainer Benjamin Duda kritisiert entscheidende Szenen

Ganz anders die Stimmung beim Chemnitzer FC. Trainer Benjamin Duda (37) war sichtlich verärgert über den Ausgang der Partie. „Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, wenn wir hier keine Faxen machen, dann passiert hier auch nichts“, erklärte Duda. „Wir haben das Spiel wirklich super kontrolliert, aber zweimal Faxen gemacht – beim Platzverweis und beim Elfmeter. Das sind die entscheidenden Szenen, warum Chemie hier überhaupt gewinnen konnte.“

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Die von Duda angesprochenen Szenen: Tom Baumgart sah nach einem Foul an Kay Seidemann in der 67. Minute Gelb-Rot. In der 84. Minute verursachte Felix Müller durch ein Foul an Ratifo im Strafraum den entscheidenden Elfmeter, den Sanin verwandelte. Diese Momente gaben Chemie die zweite Luft zum kaum noch für möglich gehaltenen Sieg.

Der Triumph markiert einen wichtigen Wendepunkt für die BSG Chemie Leipzig unter der Führung von Alexander Schmidt. Für den Chemnitzer FC bedeutet die Niederlage hingegen einen herben Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze der Regionalliga. Die Emotionen auf und neben dem Platz zeigten einmal mehr, warum der Fußball in Mitteldeutschland nichts von seiner Faszination verloren hat.

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