DFB-Frauen mit makelloser WM-Qualifikation: 4:0-Sieg in Norwegen begeistert Wück
DFB-Frauen dominieren Norwegen mit 4:0 in WM-Qualifikation

Deutsche Fußballerinnen demonstrieren Stärke in Norwegen

Mit einem überzeugenden 4:0 (3:0)-Sieg im Auswärtsspiel gegen Norwegen haben die deutschen Fußballerinnen ihre makellose Bilanz in der WM-Qualifikation weiter ausgebaut. Das Team von Bundestrainer Christian Wück präsentierte sich in Stavanger äußerst dominant und effizient, was zu einer klaren Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe A4 führte.

Torhüterin Berger als Rückgrat der Nullnummer

Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und zufrieden. "Mir geht es gut, wir haben zu null gespielt, da muss es einem immer gut gehen", erklärte die 35-Jährige im ZDF-Interview. Trotz einiger harter Treffer während des Spiels gab Berger bezüglich einer späten Knieverletzung umgehend Entwarnung und betonte: "Ich habe ein paar Mal was abbekommen. Aber das gehört zum Fußball."

Wück lobt Dominanz, mahnt aber Konstanz an

Bundestrainer Christian Wück zeigte sich begeistert von der Leistung seiner Mannschaft, trat jedoch gleichzeitig etwas auf die Euphoriebremse. "Wir hatten Phasen, die sehr dominant waren", lobte der Trainer, verwies aber auch auf nachlässige Abschnitte während des Spiels. Insbesondere dankte Wück Torhüterin Berger für deren Anteil am torlosen Unentschieden: "Da müssen wir uns bei 'Anne' bedanken, dass wir zu null gespielt haben."

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Besonders hervorzuheben sind laut Wück die Spielfreude und die lange vermisste Effizienz des Teams. "Passspiel, Einlaufverhalten und Timing" seien exzellent gewesen, betonte der Bundestrainer. Diese Elemente würden intensiv trainiert, und es freue ihn besonders, dass sich die Spielerinnen mit Toren belohnen könnten.

Torschützinnen sichern den klaren Sieg

Die Tore für die deutsche Mannschaft erzielten:

  • Elisa Senß in der 18. Minute
  • Carlotta Wamser in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+1)
  • Vivien Endemann kurz darauf (45.+3)
  • Jule Brand in der 58. Minute

Damit verbessert das DFB-Team seine Bilanz in der WM-Qualifikation auf sechs Punkte und ein Torverhältnis von 9:0. Dieser perfekte Start auf dem Weg zur Endrunde 2027 in Brasilien unterstreicht die Ambitionen der deutschen Fußballerinnen.

Längeres Trainingslager als Erfolgsfaktor

Torhüterin Ann-Katrin Berger führte die starken Leistungen in Norwegen und im vorherigen Spiel gegen Slowenien (5:0) auf das längere Länderspielfenster zurück. "Wir waren fast 14 Tage zusammen, das macht einen Riesenunterschied. Da können wir uns einstimmen", erklärte die erfahrene Spielerin. Gleichzeitig sah sie jedoch noch Luft nach oben: "Man sieht teilweise, dass wir auch gegen größere Mannschaften richtig gut Fußball spielen können. Wir müssen nur noch die Konstanz über 90 Minuten haben."

Diese Einschätzung teilt offenbar auch Bundestrainer Wück. Die nächste Gelegenheit, an der Konstanz zu arbeiten, bietet sich bereits im kommenden Monat, wenn das DFB-Team am 14. und 18. April im Doppelpack auf Österreich trifft.

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