DFB-Frauen ohne Neuentdeckung Mühlhaus: WM-Qualifikation gegen Österreich
DFB-Frauen ohne Mühlhaus in WM-Qualifikation gegen Österreich

DFB-Frauen ohne Neuentdeckung Mühlhaus: WM-Qualifikation gegen Österreich

Die deutschen Fußballerinnen gehen mit einem 23-köpfigen Kader in die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich. Bundestrainer Christian Wück nominierte das Aufgebot für die Partien am 14. April in Nürnberg und am 18. April in Ried. Dabei setzt der Unterfranke auf bewährte Kräfte und Rückkehrerinnen, verzichtet jedoch auf die vielversprechende Neuentdeckung Larissa Mühlhaus.

Wück sucht ideale Angriffsformation

Nach den überzeugenden Auftaktsiegen gegen Slowenien (5:0) und Norwegen (4:0) führen die DFB-Frauen die Ausscheidungsgruppe souverän an. Chefcoach Christian Wück arbeitet weiter an seiner idealen Angriffsabteilung für den Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. „Wir freuen uns sehr auf Nürnberg und auf die fantastische Atmosphäre, die uns dort erwartet“, erklärte Wück in einer Verbandsmitteilung.

Der Bundestrainer betonte: „Unser Ziel ist es, ein begeisterndes Spiel zu zeigen. Mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken sind wir fest davon überzeugt, den nächsten wichtigen Schritt auf unserem Weg zur WM 2027 gehen zu können.“ Die Mannschaft um Kapitänin Giulia Gwinn vom FC Bayern will sich direkt für das nächste große Turnier qualifizieren, wobei nur der Gruppenerste diesen begehrten Platz sichert.

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Rückkehrerinnen im Fokus, Mühlhaus fehlt

Im aktuellen Kader finden sich zwei wichtige Rückkehrerinnen: Cora Zicai vom VfL Wolfsburg steht nach einem krankheitsbedingten Trainingsrückstand wieder zur Verfügung, ebenso ihre zuletzt verletzte Offensivkollegin Selina Cerci von der TSG Hoffenheim. Diese personellen Verstärkungen sollen die Offensivkraft der deutschen Mannschaft weiter steigern.

Besonders bemerkenswert ist jedoch die Entscheidung bezüglich Larissa Mühlhaus. Die 23-jährige Stürmerin von Werder Bremen hatte beim 5:0-Sieg gegen Slowenien in Dresden ein beeindruckendes Debüt mit einem Tor hingelegt. Dennoch wird sie nicht im Hauptkader berücksichtigt. „Bei Larissa haben wir uns – wie auch schon bei anderen Spielerinnen – dafür entschieden, sie in der U 23-Nationalmannschaft weiter Spielpraxis sammeln zu lassen“, begründete Wück diese taktische Entscheidung.

Verletzungssorgen und taktische Überlegungen

Die deutsche Mannschaft muss weiterhin auf mehrere verletzte Schlüsselspielerinnen verzichten:

  • Giovanna Hoffmann von RB Leipzig (Kreuzbandriss)
  • Lena Oberdorf vom FC Bayern (Kreuzbandriss)
  • Klara Bühl vom FC Bayern
  • Alara Sehitler vom FC Bayern

Für Bibiane Schulze Solano von Athletic Bilbao und die Wolfsburgerin Sophia Kleinherne kommt eine Nominierung nach längeren Zwangspausen laut DFB-Angaben noch zu früh. Die erfahrene Kathrin Hendrich von den Chicago Red Stars steht lediglich auf Abruf zur Verfügung, was die taktischen Optionen des Bundestrainers einschränkt.

Österreich als schwächelnder Gegner

Die punktlosen Österreicherinnen belegen derzeit den letzten Platz in der Qualifikationsgruppe und gelten als deutlich schwächelnder Gegner. Dennoch will die deutsche Mannschaft keine leichte Beute bieten und plant, mit voller Konzentration und professionellem Auftreten in die beiden Begegnungen zu gehen.

Die Spiele werden im Free-TV übertragen: Das Heimspiel in Nürnberg am 14. April (18.15 Uhr) zeigt das ZDF, während die Auswärtspartie in Ried am 18. April (18.00 Uhr) im ARD-Livestream zu verfolgen sein wird. Für die DFB-Frauen geht es darum, ihre Führungsposition in der Gruppe weiter auszubauen und wichtige Punkte auf dem Weg nach Brasilien 2027 zu sammeln.

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