DFB verteidigt Schiedsrichter-Entscheidungen gegen Bayern-Kritik
Der Deutsche Fußball-Bund hat die scharfe Kritik von Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß an den Schiedsrichter-Entscheidungen beim 1:1-Unentschieden bei Bayer Leverkusen deutlich zurückgewiesen. Schiedsrichtersprecher Alexander Feuerherdt erklärte gegenüber der „AZ“, dass die wesentlichen Spiel-Entscheidungen korrekt oder zumindest vertretbar gewesen seien.
Hoeneß spricht von schlechtester Schiedsrichter-Leistung
Uli Hoeneß hatte nach der turbulenten Partie mit zwei Platzverweisen und zwei aberkannten Bayern-Toren in der „Bild“-Zeitung heftig kritisiert: „Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe.“ Der 74-jährige Ehrenpräsident des FC Bayern zeigte sich besonders empört über die Vorkommnisse während des Topspiels der Fußball-Bundesliga.
DFB-Sprecher reagiert mit Unverständnis
Alexander Feuerherdt, Kommunikationschef der Schiri GmbH, zeigte sich verwundert über das vernichtende Urteil von Hoeneß. „Vielleicht hat es die Meinung von Uli Hoeneß beeinflusst, dass die Mehrheit dieser Spiel-relevanten Entscheidungen gegen den FC Bayern getroffen wurde. Aber wir sprechen hier ja keineswegs von skandalträchtigen Fehlern“, betonte Feuerherdt in seiner Stellungnahme.
Der DFB-Sprecher räumte lediglich einen Fehler ein: „Vor allem die Spiel-relevanten Entscheidungen waren korrekt oder zumindest vertretbar – mit Ausnahme der Gelb-Roten Karte, wie Schiedsrichter Christian Dingert ja auch selbst eingeräumt hat.“
Umstrittene Entscheidungen im Leverkusen-Spiel
Schiedsrichter Christian Dingert hatte im hochkarätigen Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern mehrere umstrittene Entscheidungen getroffen:
- Nicolas Jackson erhielt die Rote Karte
- Luis Diaz wurde mit Gelb-Rot vom Platz gestellt
- Zwei Bayern-Tore von Jonathan Tah und Harry Kane wurden wegen vorangegangenen Handspiels aberkannt
Diese Entscheidungen sorgten für erhebliche Diskussionen und führten zu der scharfen Kritik seitens des FC Bayern, die nun vom DFB entschieden zurückgewiesen wird. Die Verteidigung der Schiedsrichter-Entscheidungen unterstreicht die Position des Deutschen Fußball-Bundes in dieser kontroversen Angelegenheit.



