Dusel-Punkt gegen Heidenheim: Abstiegs-Alarm in Gladbach verschärft sich
Dusel-Punkt gegen Heidenheim: Abstiegs-Alarm in Gladbach

Dusel-Punkt gegen Heidenheim: Abstiegs-Alarm in Gladbach verschärft sich

Am Ende konnten die Gladbacher noch froh sein, dass es für den Fan-Frust nach dieser gefühlten Niederlage andere Blitzableiter gab. Auf Spruchbändern wurde an die brutalen Polizeieinsätze gegen VfL-Anhänger nach dem Kölner Derby (3:3) erinnert. Bei der Mannschaftsaufstellung und bei seiner Auswechslung gab es vereinzelt Pfiffe gegen Rocco Reitz (23), dem Teile der Fans seinen 20-Millionen-Wechsel nach Leipzig verübeln. Ansonsten wären die Reaktionen auf den peinlichen Auftritt gegen den Liga-Letzten Heidenheim sicher drastischer ausgefallen.

Ein glückliches Unentschieden mit bitterem Beigeschmack

Das Dusel-2:2, das letztlich Keeper Moritz Nicolas (28) und ein abgefälschter Roller von Franck Honorat (30) retteten, war auch so schon schlimm genug – denn es vergrößert den Abstiegs-Alarm bei Borussia Mönchengladbach erheblich. Die Frage stellt sich: Wenn es nicht einmal gegen den als praktisch sicher feststehenden Absteiger zu Hause mehr reicht – wo sollen dann die auf jeden Fall noch nötigen Punkte für die Rettung herkommen?

Manager Rouven Schröder (50) schwant offenbar schon Böses und äußerte sich deutlich: „Unsere 30 Punkte reichen sicher nicht. Wir müssen bis zum Schluss die Antennen draußen haben. Es muss keiner glauben, dass es ein Selbstläufer ist. Es wäre zwar der größte Fehler, jetzt alles ins Negative zu drehen, aber so eng, wie die Liga ist, wird es bis zum Saisonende ein Kampf bleiben.“

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Enttäuschende Leistung und schwierige Aussichten

Den sich Gladbach aber allein selbst zuzuschreiben hat. Wieder trat der VfL in einem Heimspiel mit Fünferkette und zwei Sechsern davor an, hatte am Ende damit sogar weniger Torschüsse als Heidenheim (15:17)! Unter den sechs lauffreudigsten Spielern waren gleich fünf Gäste-Profis, das Schlusslicht lag auch bei den Zweikämpfen knapp vorn.

Coach Eugen Polanski (40) gab auf Nachfrage zu, dass ihm in so einem entscheidenden Spiel sogar die „Basics“ gefehlt hatten. Zu viele Spieler hätten sich nur auf ihre Nebenleute verlassen, statt selbst Verantwortung zu übernehmen: „Das ist natürlich enttäuschend.“

Und einfacher wird es in der Bundesliga nicht! Nächsten Samstag müssen die Gladbacher nach Leipzig, danach kommen die formstarken Mainzer in den Borussia-Park, anschließend geht es zum vielleicht schon entscheidenden Keller-Kracher nach Wolfsburg – das Hinspiel in Gladbach ging 1:3 verloren.

Die Situation ist kritisch, und die Mannschaft steht unter enormem Druck. Die Fans zeigen ihre Unzufriedenheit, während die Verantwortlichen versuchen, die Mannschaft zu motivieren. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein für den Verbleib in der Bundesliga.

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