Historisches Treffen der Olympiasieger von 1976
50 Jahre nach dem Olympiasieg der DDR-Fußballnationalmannschaft in Montreal kamen acht der damaligen Spieler erstmals in Rostock zusammen. Organisiert wurde das Treffen von Gerd Kische gemeinsam mit dem Drittligisten Hansa Rostock. „Wir haben festgestellt, dass es Zeit wurde, weil wir fast keine Zeit mehr haben“, sagte Kische.
Programm im Ostseestadion
Das Treffen umfasst einen Talk im Ostseestadion sowie den Besuch des Spiels von Hansa Rostock gegen Jahn Regensburg. Die Spieler nutzten die Gelegenheit, um in Erinnerungen zu schwelgen. „Es war ein Sieg für die Ewigkeit. Das kann und wird uns niemand nehmen“, betonte Hartmut Schade.
Der Weg zum Gold
Am 31. Juli 1976 besiegte die DDR Polen im Endspiel mit 3:1. Hartmut Schade erzielte das 1:0, Martin Hoffmann legte das 2:0 nach. Polen kam durch Grzegorz Lato zum Anschlusstreffer, doch Reinhard Häfner sorgte in der 84. Minute mit einem Solo für die Entscheidung. „Das 3:1 war eine Erlösung und die Entscheidung“, erinnerte sich Hoffmann.
Bewusstsein für die historische Leistung
Martin Hoffmann, der bereits 1974 mit dem 1. FC Magdeburg den Europapokal der Pokalsieger gewonnen hatte, gestand: „Ich war erst mal glücklich, das Spiel zu gewinnen. Die Wertigkeit ist uns allen erst später bewusst geworden.“ Der Olympiasieg krönte die erfolgreichste Ära der DDR-Fußballgeschichte.



