Dynamo Schwerin verpasst erneut den ersten Sieg im Jahr 2026
Im spannenden Landesderby der Fußball-Oberliga Nordost/Nord musste sich Dynamo Schwerin am 21. Spieltag mit einem 2:2 gegen Anker Wismar begnügen. Trotz zweimaliger Führung gelang es den Landeshauptstädtern nicht, den ersten Dreier des Jahres zu sichern. Mit nun 22 Punkten verharrt Schwerin im unteren Mittelfeld der Tabelle, während Wismar mit 25 Zählern knapp davor liegt.
Coach Klempkow bewertet die Partie als fairen und robusten Wettkampf
Dynamo-Coach Jano Klempkow zeigte sich nach dem Spiel gemischt. „Am Ende war es ein leistungsgerechtes Unentschieden in einem guten Derby. Es war nicht wirklich giftig, aber doch von beiden Seiten eine robust geführte Partie, in der alles in einem fairen Rahmen zuging“, analysierte der Trainer. Er betonte, dass beide Teams noch gefährliche Momente hatten und mehr Tore hätten fallen können. „Für uns war es ein kleiner Schritt nach vorn. Darauf müssen wir aufbauen“, so Klempkow weiter.
Frühe Führung und prompte Antworten prägten das Spiel
Schwerin startete verheißungsvoll in die Begegnung und ging bereits in der 4. Minute durch ein Kopfballtor von Marvin Runge in Führung. Doch kurz vor der Halbzeitpause gelang Florian Esdorf der Ausgleich für Wismar zum 1:1. Klempkow kritisierte die erste Halbzeit: „Nach dem frühen Standardtor ließen wir uns schon recht tief fallen, aber nur wenig zu. Wir hätten den Gegner mehr in der eigenen Hälfte binden müssen. Da funktionierte unser Pressing nicht immer gut genug.“
Nach der Pause traf Mohand Almansori in der 46. Minute zum 2:1 für Dynamo. Doch erneut fand Wismar eine Antwort, als Nico Billep in der 63. Minute ausglich. „Wir waren jetzt ein bisschen agiler und dominanter. Das hat mir schon besser gefallen“, sagte Klempkow. „Bei zweiten Bällen war Anker aber griffiger und aufmerksamer. Darauf müssen wir in Zukunft mehr Fokus legen.“
Kraftfragen und Fehler kosteten möglicherweise den Sieg
Mit fortschreitender Spieldauer ließ die Energie bei den Gastgebern nach. Klempkow erklärte: „Hinten raus war es bei dem einen oder anderen auch eine Kraftfrage. Aufgrund der schwierigen Vorbereitung ist noch nicht jeder bei 100 Prozent. Da passieren eben Fehler, wie in der Situation vor dem 2:2. Da müssen wir den Ball einfach rausspielen und nicht ins Dribbling gehen.“
Herausfordernde Auswärtsserie steht bevor
Für Dynamo Schwerin geht es nun in eine anspruchsvolle Phase mit drei Auswärtsspielen in Folge:
- Sonntag, 22. März, 13 Uhr: Beim Tabellenführer SV Tasmania Berlin
- Samstag, 28. März: Beim SV Lichtenberg 47
- Mittwoch, 2. April: Bei der TSG Neustrelitz
Diese Serie wird zeigen, ob das Team die gemachten Fortschritte konsolidieren und endlich den ersehnten Sieg einfahren kann.



