Zweispielige Sperre für Schalkes Edin Dzeko verkündet
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat eine klare Entscheidung getroffen: Edin Dzeko, der Starstürmer des Zweitliga-Tabellenführers Schalke 04, wird für zwei Spiele gesperrt. Diese Mitteilung des DFB traf den bosnischen Nationalspieler ausgerechnet an seinem 40. Geburtstag – ein Geschenk, das dem erfahrenen Angreifer sicherlich nicht gefallen wird.
Konsequenzen für wichtige Partien
Durch diese Sperre verpasst Dzeko gleich zwei bedeutende Begegnungen für die Königsblauen. Zum einen fehlt er beim Spitzenspiel am kommenden Samstag um 20:30 Uhr beim direkten Verfolger Darmstadt 98. Zum anderen kann er auch nicht im Heimspiel nach der Länderspielpause am Ostersonntag gegen den Karlsruher SC auflaufen. Diese Abwesenheit stellt Schalke-Trainer Miron Muslic vor taktische Herausforderungen in der entscheidenden Phase der Saison.
Der Vorfall gegen Hannover 96
Der Anlass für diese Disziplinarmaßnahme war ein Vorfall im Spiel gegen Hannover 96, das mit 2:2 endete. In der 52. Spielminute sah Dzeko nach einem unbeabsichtigten Tritt in Bauchhöhe gegen Husseyn Chakroun die Rote Karte. Interessanterweise hatte der Stürmer zuvor selbst zur 1:0-Führung getroffen, doch ohne ihn auf dem Platz verspielte Schalke in den Schlussminuten noch eine 2:0-Führung und verpasste damit die Chance, sich an der Tabellenspitze weiter von der Konkurrenz abzusetzen.
Kritik vom Schalke-Trainer
Schalke-Trainer Miron Muslic äußerte sich kritisch zur Entscheidung von Schiedsrichter Robin Braun. Bei Sky bemängelte er fehlendes „Fingerspitzengefühl“ bei der Roten Karte. Sportdirektor Youri Mulder brachte sogar einen möglichen Protest ins Spiel, falls das Strafmaß über das Darmstadt-Spiel hinausgehen sollte – was nun mit der zweispieligen Sperre der Fall ist.
Diese Entwicklung stellt Schalke 04 vor eine sportliche Bewährungsprobe, muss der Tabellenführer doch in zwei wichtigen Spielen auf seinen torgefährlichen Stürmer verzichten. Die Reaktion des Teams auf diese personelle Schwächung wird maßgeblich darüber entscheiden, ob die Königsblauen ihre Führungsposition in der 2. Bundesliga verteidigen können.



