Bayern-Star Pavlovic als 'Müller 2.0' gefeiert: Eberl voll des Lobes
Der Sportvorstand des FC Bayern München, Max Eberl, hat dem jungen Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic ein außergewöhnliches Kompliment gemacht und ihn mit einer wahren Vereinslegende verglichen. In einem ausführlichen Statement zeigte sich Eberl begeistert von der Entwicklung des 21-Jährigen, der sich vom umstrittenen Jugendspieler zu einer festen Größe im Profikader hochgearbeitet hat.
Vom Jugendbereich zur Stammkraft: Pavlovics harter Weg
„Aleks hat sich das erarbeitet und erkämpft“, betonte Eberl in seinen Ausführungen. „Er war im Jugendbereich nie unumstritten, er galt nie als das Top-Talent. Er hat sich die Chance bei Thomas Tuchel damals hart erarbeitet und sich reingebissen.“ Diese Entschlossenheit habe Pavlovic schließlich den Durchbruch im Jahr 2023 ermöglicht, nachdem er bereits seit 2011 in der Jugend des FC Bayern aktiv war.
Mittlerweile ist der Mittelfeldspieler an der Seite von Joshua Kimmich kaum noch aus der Startformation wegzudenken. Eberl hob besonders Pavlovics Lernbereitschaft hervor: „Er ist auf einem guten Weg, er ist 21, aber was er macht, wie er marschiert, wie er lernt von Größen wie Leon Goretzka: Er hat das Zeug dazu, Müller 2.0 zu werden.“
Vergleich mit einer Bayern-Legende
Mit dieser Aussage bezog sich Eberl direkt auf Thomas Müller, der ebenfalls die Münchner Jugend durchlaufen hatte und insgesamt 25 Jahre beim Rekordmeister spielte, bevor er im vergangenen Sommer zu den Vancouver Whitecaps nach Kanada wechselte. Die Parallelen in der Karriereentwicklung sind offensichtlich: Beide Spieler mussten sich zunächst gegen Zweifel durchsetzen, bevor sie zu Schlüsselspielern wurden.
In der aktuellen Saison hat Pavlovic bereits 33 Pflichtspiele absolviert und dabei drei Tore sowie eine Vorlage beigesteuert. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis zum Jahr 2029, was dem Verein langfristige Planungssicherheit bietet.
Auch Nationaltrainer Nagelsmann zeigt sich beeindruckt
Die positive Entwicklung von Pavlovic bleibt nicht nur in München bemerkt. Bundestrainer Julian Nagelsmann lobte den Spieler ebenfalls in höchsten Tönen: „Pavlo ist super-konstant, spielt fast immer das gleiche Niveau“, so Nagelsmann. „Er spielt immer den gleichen Stiefel. Das klingt negativ, ist aber sehr positiv gemeint. Denn für einen Trainer ist es nicht schlecht, wenn du auf eine gewisse Verlässlichkeit zurückgreifen kannst.“
Diese konstanten Leistungen sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft unterstreichen Pavlovics wachsende Bedeutung im deutschen Fußball. Während Thomas Müller seine Karriere in Kanada fortsetzt, scheint Bayern München mit Aleksandar Pavlovic einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben, der das Erbe der Vereinslegende antreten könnte.



