Rafael Márquez wird nach der WM neuer Cheftrainer der mexikanischen Nationalmannschaft
Der mexikanische Fußballverband hat eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Rafael Márquez wird nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 der neue Cheftrainer der Nationalmannschaft von Mexiko. Dies bestätigte Sportdirektor Duilio Davino in einem Interview mit dem TV-Sender Fox Sports. Der Vertrag des ehemaligen Kapitäns ist bereits unterzeichnet, und der Trainerstab ist zu einem großen Teil bereits zusammengestellt.
Wechsel nach der WM 2026
Der 47-jährige Márquez ist derzeit als Assistenztrainer unter Javier Aguirre tätig, der wie geplant nach der WM in den USA, Kanada und Mexiko sein Amt niederlegen wird. Aguirre, der bereits 2002 und 2010 die mexikanische Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften trainierte, wird damit zum dritten Mal eine WM betreuen. Sein Nachfolger Márquez soll dann mit Blick auf die WM 2030 die Verantwortung übernehmen und das Team in eine neue Ära führen.
Erfahrung als Spieler und Trainer
Rafael Márquez bringt umfangreiche Erfahrung sowohl als Spieler als auch als Trainer mit. Als ehemaliger Abwehrspieler nahm er fünfmal an Weltmeisterschaften teil und war von 2003 bis 2010 beim FC Barcelona aktiv, wo er zahlreiche Erfolge feierte. Bis kurz vor seiner Ernennung zum Assistenztrainer der Nationalmannschaft im Jahr 2024 trainierte er die zweite Mannschaft des FC Barcelona. Diese Hintergründe machen ihn zu einer der erfahrensten Persönlichkeiten im mexikanischen Fußball.
Die Entscheidung, Márquez als neuen Cheftrainer einzusetzen, unterstreicht die langfristige Planung des mexikanischen Fußballverbands. Mit seiner Expertise und seinem Verständnis für den internationalen Fußball soll er das Team auf die kommenden Herausforderungen, insbesondere die WM 2030, vorbereiten. Die Übergabe von Aguirre an Márquez markiert einen nahtlosen Wechsel, der Kontinuität und frischen Schwung verspricht.



