Eintracht Frankfurt feiert ersten Sieg unter Trainer Albert Riera gegen Borussia Mönchengladbach
Eintracht Frankfurt siegt 3:0 gegen Gladbach unter Trainer Riera

Eintracht Frankfurt beendet Sieglos-Serie mit klarem 3:0-Heimsieg

Nach neun Pflichtspielen ohne Sieg hat Eintracht Frankfurt endlich wieder einen Dreier eingefahren. Beim Traditionsduell gegen Borussia Mönchengladbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Albert Riera mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg durch. Dieser Sieg markiert nicht nur das Ende einer langen Durststrecke, sondern bedeutet auch den ersten Erfolg für den spanischen Trainer seit seinem Amtsantritt.

Gladbachs Abstiegssorgen nehmen weiter zu

Während in Frankfurt die Stimmung nach dem Befreiungsschlag ausgelassen ist, verschärft sich die Krise bei Borussia Mönchengladbach dramatisch. Die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski ist nun bereits sechs Spiele in der Bundesliga ohne Sieg geblieben und rutscht immer tiefer in den Abstiegskampf. Besonders bitter für die Gladbacher: Trotz einer insgesamt soliden Leistung mit 20:12 Torschüssen, mehr Ballbesitz und gewonnenen Zweikämpfen blieb der Erfolg aus.

Die Defensivprobleme der Borussen wurden in Frankfurt erneut deutlich sichtbar. Dreimal fiel die Deckung in entscheidenden Momenten aus, was den Frankfurtern ihre Torchancen bescherte. Im Angriff fehlte es dagegen an Präzision und Durchschlagskraft, obwohl mehrere gute Möglichkeiten herauspielt wurden.

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Rieras taktische Finesse zahlt sich aus

Trainer Albert Riera, der knapp eine Stunde vor Anpfiff als Erster den Rasen betrat und von den Fans mit warmem Applaus empfangen wurde, griff bei der Aufstellung tief in die Trickkiste. Die Überraschungscasting mit Jean-Mattéo Bahoya und Ayoube Amaimouni in der Startelf erwies sich als echter Glücksgriff.

Für Bahoya war es der erste Einsatz von Beginn an in diesem Jahr, und der Flügelstürmer lieferte mit zwei Torvorlagen eine herausragende Leistung ab. Amaimouni, der Winter-Neuzugang für 200.000 Euro von Hoffenheim II, feierte nicht nur sein Startelf-Debüt, sondern erzielte auch sein zweites Saisontor.

Die Tore fielen durch:

  • Brown in der 24. Minute zum 1:0
  • Amaimouni in der 34. Minute zum 2:0
  • Knauff in der 75. Minute zum 3:0

Lob von Weltmeister Götze und selbstkritische Gladbacher

Weltmeister Mario Götze zeigte sich bei Sky begeistert von Rieras Arbeit: „Er ist ein sehr, sehr guter Trainer. In der Kürze der Zeit hat er an vielen wichtigen Stellschrauben gedreht.“ Tatsächlich wirkte Eintracht Frankfurt lange Zeit verunsichert, doch die defensive Stabilität und die effiziente Chancenverwertung machten am Ende den Unterschied.

Auf Gladbacher Seite herrschte dagegen Frust und Selbstkritik. Sportdirektor Rouven Schröder räumte ein: „Wir waren zwar engagiert und hatten 20 Torschüsse. Aber es hilft nichts, das jetzt schönzureden. Frankfurt war in beiden Strafräumen einfach besser.“ Trainer Eugen Polanski zeigte sich wütend über die verpassten Chancen: „Ich bin richtig sauer. Unser Matchplan geht komplett auf - aber wir machen einfach nichts draus. Das ist auch eine Frage der Qualität.“

Eintracht-Torwart Santos sicherte den Sieg mit zwei klasse Paraden bei den einzigen echten Gladbacher Chancen durch Tabakovic und Mohya. Für Trainer Riera waren die drei Punkte von besonderer Bedeutung: „Die drei Punkte waren sehr wichtig. Wir haben richtig gut verteidigt. Ich bin sehr stolz, wie sie gespielt haben.“

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