Bittere Pleite im Hinspiel: Eintracht-Frauen brauchen kleines Wunder fürs Finale
Eintracht-Frauen brauchen Wunder nach 0:3-Pleite

Bittere Niederlage im Europa Cup: Eintracht-Frauen mit schwerem Rückspiel-Hindernis

Die Frauenfußballmannschaft von Eintracht Frankfurt hat im Hinspiel des Europa Cup eine herbe 0:3-Niederlage (0:1) gegen den schwedischen Vertreter BK Häcken hinnehmen müssen. Das Spiel fand im Stadion am Brentanobad statt und hinterließ bei den Frankfurterinnen tiefe Frustration, obwohl sie in vielen Spielstatistiken überlegen waren.

Spielerinnen und Trainer analysieren die bittere Pleite

Kapitänin Laura Freigang zeigte sich nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht, gab die Hoffnung auf den Finaleinzug aber noch nicht vollständig auf. „Das ist natürlich keine einfache Ausgangslage, aber es ist noch nicht vorbei“, erklärte die 28-Jährige im Vereins-TV. „Uns bleibt nichts anderes übrig, als im Rückspiel alles reinzulegen. Wir haben nichts mehr zu verlieren jetzt und werden alles geben.“

Trainer Niko Arnautis bezeichnete die Niederlage als „brutal bitter“ und betonte, dass das Ergebnis besonders schmerzhaft sei, da seine Mannschaft in fast allen Spielbereichen die bessere gewesen sei. „Wir sind in allen Statistiken vorne. Nur in der nicht, die am Ende entscheidend ist“, analysierte der Trainer nüchtern. Die schwedischen Gegnerinnen hätten sich durch ihre Torabschlussqualität und Effektivität als überlegen erwiesen.

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Minimale Chance für das Rückspiel in Göteborg

Für das Rückspiel am 2. April 2026 in Göteborg (Anpfiff 18:30 Uhr) sieht Arnautis BK Häcken als „haushohen Favoriten“. Dennoch betonte er den Kampfgeist seiner Mannschaft: „Aber wer uns kennt, weiß, dass wir nicht aufgeben.“ Der Trainer wollte den schwedischen Vertretern noch nicht zum Weiterkommen gratulieren, räumte aber ein, dass für ein mögliches Comeback deutlich mehr Konsequenz im Abschlussverhalten nötig sei.

Spielerin Geraldine Reuteler formulierte die Aufgabe für das Rückspiel deutlich: „Das Team muss im zweiten Duell alles reinhauen und ein kleines Wunder vollbringen.“ Sie zeigte sich trotz der klaren Ausgangslage nicht vollkommen hoffnungslos: „Es ist nicht unmöglich, wir haben immer noch eine kleine Chance.“

Die Frankfurterinnen stehen nun vor der enormen Herausforderung, im Auswärtsspiel in Schweden mindestens drei Tore zu erzielen, ohne selbst ein Gegentor zu kassieren, um das Spiel in die Verlängerung zu retten. Bei einem 3:0-Sieg würde es direkt ins Elfmeterschießen gehen, während bei einem höheren Auswärtssieg der Finaleinzug noch möglich wäre.

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