Eisbären Berlin gewinnen erstes DEL-Finale in Mannheim mit 7:3
Eisbären Berlin siegen 7:3 im ersten Finale

Die Eisbären Berlin haben im ersten Spiel der DEL-Finalserie ein starkes Zeichen gesetzt. Der Titelverteidiger und Rekordmeister gewann am Freitagabend mit 7:3 (3:0, 2:0, 2:3) bei den Adlern Mannheim und zeigte dabei eine beeindruckende Effizienz vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena.

Überzeugender Start der Berliner

Bereits im ersten Drittel legten die Eisbären den Grundstein für den Erfolg. Liam Kirk traf in der vierten Minute in Überzahl zur Führung, nachdem die Scheibe glücklich zu ihm sprang und er Mannheims Torhüter Maximilian Franzreb keine Chance ließ. Nur sieben Minuten später erhöhte Jean-Sébastien Dea auf 2:0, ebenfalls profitierte er von einem glücklichen Abpraller. Les Lancaster stellte in der 19. Minute nach einem genialen Pass von Marcel Noebels auf 3:0 – es war der fünfte Torschuss der Gäste.

„Das müssen wir besser verteidigen“, kritisierte Mannheims Nationalspieler Lukas Kälble bei MagentaSport. „Sie haben einfache Abstauber gemacht.“

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Berlin dominiert auch im zweiten Drittel

Im zweiten Abschnitt ließen die Berliner nicht nach. Ty Ronning erzielte in der 35. Minute sein 32. Playoff-Tor in den letzten vier Jahren, Markus Vikingstad legte nur eine Minute später das 5:0 nach. Die Adler fanden kaum Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste und den starken Torhüter Jonas Stettmer.

Mannheims Aufholjagd kommt zu spät

Erst im Schlussdrittel konnten die Adler den Bann brechen. Kris Bennett verkürzte in der 42. Minute auf 1:5, Alexander Ehl traf in der 48. Minute zum 2:5. Als John Gilmour in der 56. Minute auf 3:5 verkürzte, keimte kurzzeitig Hoffnung auf. Doch die Eisbären antworteten eiskalt: Andreas Eder traf in der 57. Minute zum 6:3, und Liam Kirk setzte in der 58. Minute den Schlusspunkt zum 7:3-Endstand.

Ausblick auf Spiel zwei

Die Serie geht am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) in Berlin weiter. Allerdings könnte Eisbären-Kapitän Kai Wissmann fehlen, der im letzten Drittel nach einem Bandencheck eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielt. Trainer Serge Aubin, der bislang alle 14 Playoff-Serien mit Berlin gewonnen hat, kann mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Die Eisbären sind auf dem besten Weg zu ihrem zwölften Titel.

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