Elversberg überrollt Paderborn: 5:1-Gala und Platz zwei
Elversberg überrollt Paderborn: 5:1-Gala und Platz zwei

Kaiserwetter an der Kaiserlinde und dazu kaiserliche Stimmung bei der SV Elversberg. Im Topspiel gegen Paderborn wollte die Mannschaft von Trainer Vincent Wagner (45) ihre wohl letzte Chance auf den direkten Aufstieg wahren – und beeindruckte beim 5:1 gegen den bisherigen Tabellenzweiten SC Paderborn, der nun nur noch Vierter ist. Weil Hannover im Heimspiel gegen Fast-Absteiger Preußen Münster in der Nachspielzeit eines wilden Spiels noch das 3:3 kassierte, kletterte die SVE auf den direkten Aufstiegsplatz und hat nun beste Chancen, Schalke in die Bundesliga zu folgen.

Traumstart für die SVE

Schon zur Pause war alles klar. Traumstart für die SVE vor vielen bekannten Gesichtern, darunter Ex-Bayern-Star Giovane Elber oder auch Ex-Köln-Coach Lukas Kwasniok, die sich das Spiel vor knapp 10.000 Zuschauern nicht nehmen lassen wollten. Bereits nach vier Minuten köpfte Maxi Rohr zum 1:0 für die Gastgeber ein. Der Innenverteidiger kam vor knapp zwei Jahren aus Paderborn ins Saarland, nachdem er damals Stress mit dem Trainer hatte. Der hieß damals übrigens noch Kwasniok …

Immer wieder das gleiche Muster

Paderborn, bis dahin neben der SVE wohl die spielstärkste Mannschaft der Liga, verzichtete an diesem Nachmittag aber gefühlt aufs Verteidigen. Immer wieder landeten lange Bälle hinter der Kette, die von David Mokwa zum 2:0 (17.) und Lukas Petkov zum 3:0 (28.) gnadenlos verwertet wurden. Als der überragende Petkov wieder nach langem Ball zum 4:0-Halbzeitstand traf (41.) verließen schon einige der rund 1000 angereisten SCP-Fans das Stadion.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Zweite Hälfte weniger spektakulär

Bei Brackelmanns Volleytreffer zum 1:4 aus spitzem Winkel sah der ansonsten so starke Elversberg-Keeper Kristof nicht ganz so gut aus (65.), doch der eingewechselte Raif Adam (90.+3) stellte mit seinem ersten Zweitligator den alten Abstand wieder her. Elversberg ist nun Zweiter – und hat auf dem Papier das wohl machbarste Restprogramm der drei verbliebenen Aufstiegskandidaten. Für die Wagner-Truppe geht es kommendes Wochenende nach Düsseldorf, ehe Münster zum Saisonabschluss ins Saarland kommt. Möglich, dass man dann den Aufstieg in die Bundesliga feiern kann.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration