BVB-Kapitän Emre Can spricht nach Champions-League-Aus Klartext: 'Es waren Kacktore'
Emre Can nach BVB-Aus: 'Es waren Kacktore'

BVB-Kapitän Emre Can äußert sich nach Champions-League-Pleite

Das bittere Aus in der Champions League hat Borussia Dortmund schwer getroffen. Nach einer deutlichen 1:4-Niederlage bei Atalanta Bergamo in den Play-offs müssen die Schwarz-Gelben zuschauen, während andere Teams im Achtelfinale auf Gegner wie Bayern München oder Arsenal treffen. Besonders schmerzhaft war das späte Elfmeter-Gegentor in der Nachspielzeit, das endgültig das Aus besiegelte.

Can kehrt zurück und spricht Klartext

Emre Can, der nach überstandener Adduktorenverletzung zurück in die Startelf kehrte, ließ nach dem Spiel bei DAZN kein Blatt vor den Mund. „Es ist definitiv unnötig“, begann der Kapitän seine deutlichen Worte. „Wenn man vier Tore kassiert in den Play-offs, wird es schwer, weiterzukommen. Keinen Vorwurf an irgendeinen Spieler, aber bei so vielen individuellen Fehlern wird es schwer.“

Der Mittelfeldspieler kritisierte auch die verpassten Chancen: „Und wenn wir vorne mal die Chancen nutzen würden. Wir hatten einige hundertprozentige, die wir nicht genutzt haben. Am Ende sind wir sehr, sehr unglücklich, aber verdient nicht weitergekommen.“

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„Es waren schon Kacktore“ – Cans deutliche Analyse

Noch deutlicher wurde Can bei der Analyse der Gegentore: „Es waren schon Kacktore. Ich weiß nicht, welche Worte ich sonst dafür finden soll. Vier Gegentore darf man nicht kassieren, das darf nicht passieren.“ Trotz der deutlichen Niederlage sah der Kapitän auch positive Phasen: „Nach dem 1:3 waren wir gut im Spiel. Gefühlt waren wir dann besser und hatten eine gute Chance.“

Das späte 1:4 durch einen umstrittenen Elfmeter in der Nachspielzeit traf das Team besonders hart: „Mit dem Schlusspfiff kriegen wir den Elfmeter, 1:4. Ich weiß nicht, ob es einer war. Es tut extrem weh.“ Dennoch blickt Can bereits nach vorn: „Morgen müssen wir den Blick nach vorne richten und uns auf Bayern vorbereiten.“

Individuelle Fehler kosten den BVB

Die Analyse der Gegentore zeigt deutliche Schwächen. Bei den ersten beiden Treffern machte Ramy Bensebaini entscheidende Fehler – zunächst legte er unfreiwillig Scamaca den Ball vor, dann fälschte er unorthodox einen Schuss von Zappacosta ab.

In der Nachspielzeit patzte dann auch Torhüter Gregor Kobel, der einen langen Ball zwar abläuft, aber dann Pasalic den Ball in die Füße spielt. Aus dieser Situation resultierte der umstrittene Elfmeter zum 1:4. Can verteidigte seinen Teamkollegen: „Gregor hat uns in der Saison wie oft gerettet, wie er in der ersten Halbzeit den einen rausholt, ist Wahnsinn. Es tut mir leid für den Jungen, wie gesagt, überhaupt kein Vorwurf.“

Zur Elfmeter-Entscheidung sagte der Kapitän: „Dass es so gelaufen ist, er kriegt den Ball, flankt. Er kommt noch an den Ball. Es kommt dann alles zusammen. Ramy geht mit der Hacke hin, ich weiß nicht, ob es ein Elfmeter war.“

Konsequenzen für die Saison

Mit dieser Pleite ist der BVB nun aus allen Pokalwettbewerben ausgeschieden. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun vollständig auf die Bundesliga. Die kommende Partie gegen Bayern München am Samstag um 18:30 Uhr könnte bereits vorentscheidend für die Meisterschaft sein. Eine Niederlage gegen den direkten Konkurrenten würde das Meisterschaftsrennen wahrscheinlich entscheiden.

Die deutlichen Worte von Emre Can zeigen den Frust im Team, aber auch den Willen, aus den Fehlern zu lernen. Die kommenden Bundesliga-Spiele werden zeigen, ob der BVB aus dieser bitteren Champions-League-Erfahrung gestärkt hervorgeht oder ob die Saison nun endgültig entgleist.

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