Wieder tote Hose für Alex? Ende braucht gegen Dynamo viel Fortuna
Ende trifft auf Dynamo: Fortuna braucht viel Glück

So schnell sieht man sich wieder! Nur sechs Wochen nach der 0:6-Schlappe mit Preußen Münster bei Dynamo Dresden trifft Trainer Alexander Ende (46) mit seinem neuen Klub Fortuna Düsseldorf erneut auf die Sachsen. Das letzte Duell mit SGD-Coach Thomas Stamm (43) kostete ihn den Posten, diesmal geht es um noch mehr...

Denn Dynamo kann sich mit einem Sieg fast endgültig retten und die Rheinländer in Richtung Drittliga-Abgrund schubsen. Wie kurios ist die Situation für die Beteiligten? Stamm sagt: „Grundsätzlich gibt es Momente, wo man in sich geht und an Trainer-Kollegen denkt. Es ist aber Teil des Business: So schnell wie du weg bist, hast du manchmal wieder einen Job.“

Für große Sentimentalitäten fehlt quasi auch die Zeit! „Ich freue mich jetzt für ihn, weil ich ihn sehr schätze und weil er gezeigt hat, dass er in der Lage ist, sehr erfolgreichen Fußball spielen zu lassen. Er findet eine Mannschaft mit hoher individueller Qualität vor, mit der er das entsprechend tun kann“, meint der Schweizer.

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Komischerweise klappt das für Ende nur nicht gegen Stamm und Dresden. In den letzten vier Partien holte der Neu-Düsseldorfer mit Verl (0:3/0:3) und Münster (2:2/0:6) gegen die Schwarz-Gelben nur einen Punkt bei satten 2:14 Toren! Um das zu ändern, braucht Ende diesmal wohl viel Fortuna.

Ende: „Dynamo weiter weg vom Tor halten“

Falls Stamm die Toten Hosen hört, kann er da zum Einstimmen schon mal „Hier kommt Alex“ hören. Und frei nach der Band, die offizielles Ehrenmitglied bei der Fortuna ist, stellt sich die Frage: Tote Hose gegen Dynamo - Kommt Alex hier zum nächsten Dresden-Ende?

Aber bei seinem Heimdebüt will Ende das verhindern und meint: „Wir sollten die offensivstarken Spieler von Dynamo weiter weg vom Tor halten. Das kann eine gute Option sein. Dicht zusammen zu sein, um sich gegenseitig zu helfen. Wenn du höhere Räume attackierst und rausschiebst, musst du gut im Timing von Zweikämpfen sein. Was wann gefragt ist, weiß die Mannschaft.“

Stamm erklärt: „Grundsätzlich waren sie nicht so mutig im Anlaufen, wie er sich das vorgenommen hatte. Gerade im Spiel mit Ball im letzten Drittel sah man schon Dinge, wie man sie bei ihm auch in Münster und Verl erkennen konnte. Das wird er trainieren lassen. Natürlich ist es Realität, dass er nicht alles in zwei Wochen komplett um 180 Grad drehen kann.“

Fortuna muss sogar Angst-Frage beantworten

In Düsseldorf geht sogar die Angst-Frage vor Dynamo Dresden um. Ende schreitet vehement ein: „Ich habe keinen Spieler wahrgenommen, wo ich das Gefühl habe, ich kann ihn nicht einsetzen, weil eine Angst ihn hindert, sein Spiel auf den Platz zu bringen.“

Dagegen warnt Stamm speziell vor Standards: „Da sind seine Teams sehr gut. Pro Spiel hat er immer zwei bis drei Varianten. Dabei wird es um Wachheit gehen.“ Torwart Tim Schreiber und Innenverteidiger Thomas Keller wackeln bei der SGD noch, obwohl sie diese Woche mehrere Belastungstests im Teamtraining absolvierten.

Gegen Dresden spricht eigentlich hauptsächlich, dass alles für Dynamo spricht und man fast nur negativ überrascht werden kann, wenn Alex (Ende) kommt...

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