Ein ungewöhnliches Gerücht sorgt in der Fußballwelt für Aufsehen: Italien könnte doch noch an der WM 2026 teilnehmen, indem es den Iran ersetzt. Laut einem Bericht der „Financial Times“ soll Paolo Zampolli, ein Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump für globale Partnerschaften, Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino vorgeschlagen haben, Italien anstelle des Iran ins Turnier zu nehmen.
Italien hatte sich im März in den europäischen Playoffs im Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina nicht für die WM qualifiziert. Es wäre das dritte Mal in Folge gewesen, dass der vierfache Weltmeister fehlt. Die WM 2026 wird erstmals mit 48 Teams ausgetragen.
Fifa-Boss Infantino, der oft als willfährig gegenüber der Trump-Regierung gilt, bemüht sich laut Kollegen Peter Ahrens, die Teilnahme des sportlich qualifizierten Iran zu ermöglichen. Die Spekulationen um Italien gehen allein auf Zampollis Initiative zurück. Bisher ging man davon aus, dass ein anderer asiatischer Verband die Lücke füllen würde, falls der Iran verzichtet.
Die Stiftung Warentest hat ein juristisches Debakel erlitten. Das Oberlandesgericht Frankfurt gab einem Rauchmelderhersteller recht, der wegen eines fehlerhaften Tests Schadensersatz forderte. Die Stiftung hatte 2020 einen Rauchmelder der Firma Pyrexx als „mangelhaft“ bewertet, doch das Testsetting war fehlerhaft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
In Berlin sorgt die CDU-Fördermittelaffäre für Aufsehen. Die Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat laut Landesrechnungshof 2,6 Millionen Euro „evident rechtswidrig“ verteilt. Sie entließ den Staatssekretär Oliver Friederici, der vor den Zahlungen gewarnt hatte. Die Mittel gegen Antisemitismus waren willkürlich an Projekte gegangen, die zwei CDU-Abgeordnete vorgeschlagen hatten.



