Ex-Bayern-Star James Rodriguez nach schwerer Dehydrierung im Krankenhaus
Ein ehemaliger Star des FC Bayern München sorgt mit einem gesundheitlichen Zwischenfall für Besorgnis. James Rodriguez, der kolumbianische Spielmacher, musste nach dem Freundschaftsspiel zwischen Kolumbien und Frankreich (1:3) für drei Tage in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Grund für den unerwarteten Aufenthalt war eine schwere Dehydrierung, wie der kolumbianische Fußballverband offiziell mitteilte.
Details zum Vorfall und aktuelle Situation
Rodriguez, der zwischen 2017 und 2019 für Bayern München aktiv war, wurde während des Spiels in Landover im US-Bundesstaat Maryland nach 63 Minuten ausgewechselt. Zuvor hatte der 34-Jährige auf dem Feld bereits sehr träge gewirkt. Der Verband erklärte, dass Rodriguez Symptome einer schweren Dehydrierung zeigte, die einen Krankenhausaufenthalt in den letzten 72 Stunden erforderlich machten.
Der Spieler wurde in ein Krankenhaus in Minnesota gebracht, wo er aktuell für den MLS-Klub Minnesota United unter Vertrag steht. Dort erfolgte eine präventive klinische Überwachung und Genesung. Dieser Vorfall wirft nun große Fragen bezüglich seiner Fitness für die anstehende Weltmeisterschaft auf.
Auswirkungen auf die WM 2026 und kritische Stimmen
Nur gut zwei Monate vor Beginn der WM in den USA, Mexiko und Kanada wachsen die Zweifel an der Verfassung von Rodriguez. Kolumbien trifft in Gruppe K auf Usbekistan, die Demokratische Republik Kongo und Portugal. Der Torschützenkönig der WM 2014, der nach jenem Turnier zu Real Madrid wechselte, steht im Fokus der Diskussionen.
Nationaltrainer Nestor Lorenzo wurde in der Vergangenheit bereits dafür kritisiert, dass Rodriguez trotz mangelnder Spielpraxis weiterhin eine tragende Rolle im Nationalteam einnimmt. Der aktuelle Gesundheitszustand des Spielers verstärkt diese Bedenken nun erheblich.
Maßnahmen gegen Hitze bei der WM
Angesichts der zu erwartenden hohen Temperaturen bei der WM 2026 sind besondere Vorkehrungen geplant. Bei allen 104 Partien sollen nach 22 beziehungsweise nach 67 Minuten dreiminütige Trinkpausen eingelegt werden, um den Profis die Möglichkeit zur Flüssigkeitsaufnahme zu geben. Bereits bei der Klub-WM im vergangenen Sommer in den USA kamen solche Pausen in zahlreichen Spielen zum Einsatz.
Der Fall von James Rodriguez unterstreicht die Bedeutung solcher Maßnahmen und zeigt, wie schnell Dehydrierung bei Spitzensportlern zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann. Die weitere Entwicklung seines Gesundheitszustands wird mit Spannung verfolgt, insbesondere im Hinblick auf seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft.



