Ehemaliger Jugendtrainer des 1. FC Köln wegen Kindesmissbrauchs in Haft
Ex-Trainer des 1. FC Köln in Haft wegen Missbrauchs

Ehemaliger Jugendtrainer des 1. FC Köln in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft München I hat Ermittlungen gegen einen 43-jährigen Mann aufgenommen, dem schwerwiegende Vorwürfe des Kindesmissbrauchs zur Last gelegt werden. Der Beschuldigte war früher als Jugendtrainer beim Bundesligisten 1. FC Köln tätig und befindet sich derzeit in München in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf zwei mutmaßliche Taten, die sich vor vielen Jahren ereignet haben sollen.

Details zu den mutmaßlichen Taten

Laut Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die Taten zwei Jungen betroffen haben, die zum jeweiligen Zeitpunkt zehn und zwölf Jahre alt waren. Eine der Taten soll im Jahr 2009 in Köln stattgefunden haben, während die andere mutmaßliche Tat im Jahr 2014 im Raum München verübt worden sein soll. Die erste Anzeige wurde bei einer Polizeidienststelle im Münchner Umland erstattet, die zweite Tat kam im Zuge der laufenden Ermittlungen ans Licht.

Der Beschuldigte wechselte im Jahr 2009 zum 1. FC Köln und arbeitete dort auf Minijob-Basis als Co-Trainer im Juniorenbereich. Seine Tätigkeit beim Verein endete im Jahr 2011. Berichten zufolge soll das mutmaßlich betroffene Kind aus Bayern stammen und im Rahmen einer Einladung nach Köln gereist sein, wo es zu dem Missbrauchsfall gekommen sein soll.

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Ermittlungen und Reaktionen

Die Münchner Ermittler haben beide Fälle übernommen und intensivieren ihre Nachforschungen. Laut Medienberichten haben sie 70 Briefe an mögliche Betroffene und frühere Arbeitgeber des mutmaßlichen Täters verschickt, um weitere Erkenntnisse zu sammeln. Einer dieser Briefe erreichte auch den 1. FC Köln.

Der Verein hat die Vorwürfe umgehend kommentiert und betont, dass ihm die Anschuldigungen bis zum Eingang des behördlichen Schreibens vollkommen unbekannt waren. Der 1. FC Köln unterstützt die Staatsanwaltschaft bei der Aufklärung des Sachverhalts selbstverständlich vollumfänglich und hat den Behörden umgehend geantwortet. Der Club unterstrich zudem, dass das Thema Kinder- und Jugendschutz beim Verein außerordentlich ernst genommen wird.

Die Ermittlungen dauern an, und es wird erwartet, dass weitere Details im Laufe der Zeit bekannt werden. Der Fall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit strenger Schutzmaßnahmen im Jugendsport.

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