FC Bayern: Kapitel Nicolas Jackson scheint endgültig geschlossen
FC Bayern: Keine Zukunft mehr für Nicolas Jackson

FC Bayern: Das Kapitel Nicolas Jackson scheint endgültig geschlossen

Nicolas Jackson hat beim FC Bayern München offenbar keine Zukunft mehr. Der senegalesische Offensivspieler bleibt auch nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup ein reiner Bankdrücker, und ein Verbleib über den kommenden Sommer hinaus gilt als praktisch ausgeschlossen.

Frustrierende Situation für den Senegalesen

Die Situation des 24-Jährigen beim deutschen Rekordmeister ist mehr als unbefriedigend. Seit Saisonbeginn durfte Jackson nur eine einzige Partie über die vollen 90 Minuten absolvieren – und das beim lockeren Aufgalopp auf Zypern gegen den FC Pafos, wo Bayern mit 5:1 siegte. Besonders bitter: Statt sich im Laufe der Saison in den Kader zu kämpfen, geriet der Offensivmann zuletzt immer mehr aufs Abstellgleis.

Nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup kam Jackson in sechs möglichen Spielen lediglich viermal zum Einsatz und durfte insgesamt nur 99 Minuten auf dem Platz verbringen. Diese Situation führt bei dem talentierten Spieler verständlicherweise zu großer Unzufriedenheit.

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Kaufoption wird nicht greifen

Zur Erinnerung: Jackson wurde vom FC Chelsea ausgeliehen und könnte theoretisch vom FC Bayern fest verpflichtet werden. Allerdings liegt der Fixpreis, den die Londoner aufrufen, bei satten 65 Millionen Euro – ein Betrag, der der bayerischen Führungsriege deutlich zu hoch erscheint.

Obendrein wird die im Vertrag vereinbarte Kaufpflicht nicht greifen. Dafür hätte Jackson auf mindestens 40 Pflichtspieleinsätze mit jeweils über 45 Minuten Spielzeit kommen müssen – eine Marke, die von Anfang an als utopisch galt und nun nicht mehr erreicht werden kann. Dies hatte Bayerns Klub-Patron Uli Hoeneß bereits Anfang September 2025 im SPORT1-Doppelpass enthüllt.

Kompany gibt sich zurückhaltend

Trainer Vincent Kompany zeigt sich in der Jackson-Frage eher zurückhaltend, auch wenn er seinen Schützling stets lobt. „Das Einzige, was ich weiß, ist, dass wir sehr glücklich sind, ihn zu haben“, erklärte der Belgier jüngst. Eine Prognose für die Zukunft wollte der Coach jedoch nicht wagen: „Jede Entscheidung über den Sommer wird mit Nicolas selbst und zwischen den Klubs besprochen. Ich habe jetzt keine Antwort.“

Kompany weiß allerdings, dass er Jackson in den kommenden Wochen noch benötigen wird, weshalb er ihn öffentlich unterstützt. Der Weg in die Startelf bleibt dem Senegalesen jedoch weitgehend versperrt.

Letzte Hoffnungsschimmer

Für Jackson könnte sich höchstens dann eine Chance ergeben, wenn Stürmerstar Harry Kane angesichts der bevorstehenden Aufgaben eine Pause benötigt. Im Bundesliga-Alltag könnte der Engländer durchaus gelegentlich pausieren, um in den Topspielen bei 100 Prozent zu sein. Auch eine frühe Meisterschaft der Bayern könnte zu mehr Einsätzen für Jackson führen.

Für den Offensivspieler wäre dies zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer – schließlich böte ihm das die Gelegenheit, sich dem FC Chelsea oder anderen interessierten Klubs mit guten Leistungen anzubieten.

Bayern blickt entspannt auf die Situation

Beim FC Bayern blickt man derweil relativ entspannt auf die gesamte Situation. Bisher hat man sich nach SPORT1-Informationen nicht weitergehend mit dem Jackson-Lager ausgetauscht – die Prioritäten lagen und liegen schlicht woanders. An der Säbener Straße scheint man das Kapitel Nicolas Jackson bereits innerlich geschlossen zu haben.

Die Frustration des Spielers ist mittlerweile im gesamten Verein spürbar, wie ein Bericht der Sport Bild nahelegt. Nach dem jüngsten Sieg gegen Frankfurt (3:2) war Jackson der erste Profi, der die Münchner Arena verließ – allein, wort- und grußlos. Ein Sinnbild für seine isolierte Stellung im Team.

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