FC Bayern verkündet Deal mit neuem Mittelfeldspieler nach Goretzka-Abgang
Nach dem Abschied von Leon Goretzka hat der FC Bayern einen Nachfolger für das defensive Mittelfeld gefunden. Der deutsche Rekordmeister holt Noël Aséko von Hannover 96 zurück, wie die Münchner am Donnerstag bekannt gaben. Aséko, der seit der Winterpause 2025 für den Zweitligisten aufläuft, wechselte im Sommer 2022 von den B-Junioren von Hertha BSC an den Bayern-Campus. Sein Kontrakt in München läuft noch bis Sommer 2028.
Vertragsverlängerungen und Talentförderung im Fokus
Neben dem Neuzugang Aséko setzt der FC Bayern weiter auf die Förderung eigener Talente. Das Eigengewächs David Santos Daiber erhielt einen Profivertrag bis 2030. Sportdirektor Christoph Freund lobt den 19-Jährigen als "spielintelligenten, ballsicheren und extrem zuverlässigen Mittelfeldspieler". Santos stand bisher achtmal im Bundesliga-Kader und kam zu zwei Kurzeinsätzen.
Zudem verlängerte der FC Bayern mit Dayot Upamecano bis 2030. Der französische Nationalspieler war im Sommer 2021 von RB Leipzig gewechselt und hat sich zu einem Leistungsträger entwickelt. Auch Serge Gnabry verlängerte seinen Vertrag bis 2028. Der 30-jährige Offensivspieler steht seit 2017 bei den Bayern unter Vertrag.
Transfergerüchte und Scouting-Aktivitäten
Der FC Bayern beobachtet weiterhin junge Talente auf dem Transfermarkt. Laut Berichten hat der Klub ein Auge auf Louey Ben Farhat vom Karlsruher SC geworfen. Der 19-Jährige gilt als größtes Talent des Zweitligisten und steht bei mehreren Topklubs auf dem Zettel. Zudem soll der FC Bayern mit der Berateragentur "11Wins" über einen Wechsel des 16-jährigen Kennet Eichhorn von Hertha BSC verhandeln.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß kündigte einen ruhigen Transfersommer an, mit Fokus auf Spieler aus der eigenen Jugend. Sportvorstand Max Eberl betonte, dass der Kader aktuell gut aufgestellt sei und keine dringenden Wintertransfers nötig seien.
Ausblick auf die Zukunft
Die Bayern setzen auf eine Mischung aus erfahrenen Leistungsträgern und jungen Talenten. Mit der Verlängerung von Upamecano und Gnabry sowie der Verpflichtung von Aséko zeigt der Klub, dass er langfristig planen will. Die Förderung von Eigengewächsen wie Santos Daiber und Lennart Karl unterstreicht diese Strategie.
In der Torwartfrage bleibt Manuel Neuers Zukunft offen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und Sportvorstand Eberl betonte, dass der Klub in Ruhe mit allen Beteiligten sprechen werde. Hinter Neuer stehen mit Jonas Urbig, Sven Ulreich und Alexander Nübel mehrere Optionen.
Insgesamt präsentiert sich der FC Bayern nach dem Goretzka-Abgang gut aufgestellt und bereit für die kommenden Herausforderungen in der Bundesliga und international.



