FC Köln: Co-Trainer entlassen - Kwasniok unter Druck nach Standard-Schwäche
FC Köln: Co-Trainer entlassen - Kwasniok unter Druck

FC Köln in der Krise: Co-Trainer entlassen und Kwasniok unter Druck

Nach den fröhlichen Rosenmontagsfeiern folgt beim FC Köln der bittere Alltag. Während Trainer Lukas Kwasniok noch am Karnevalswagen mit Starspieler Said El Mala schunkelte, brodelt es hinter den Kulissen des Bundesliga-Aufsteigers gewaltig. Die Vereinsführung hat jetzt eine drastische Personalentscheidung getroffen.

Co-Trainer Dold nach 12 Jahren abgesetzt

Hannes Dold, der seit zwölf Jahren zum Trainerstab des FC Köln gehörte, wurde als Standard-Trainer abgesetzt. Der 32-Jährige wird für die massive Standard-Schwäche der Mannschaft verantwortlich gemacht. Statistisch gesehen ist Köln mit 14 Gegentoren nach Standards der schwächste Verein der gesamten Liga. Auch offensiv zeigen sich Probleme bei ruhenden Bällen – lediglich vier Treffer konnten bisher erzielt werden.

Diese Maßnahme verdeutlicht den enormen Druck, der auf dem gesamten Verein und insbesondere auf Trainer Lukas Kwasniok lastet. Der 44-jährige Coach hatte sich zuletzt mehrfach öffentlich über die Standard-Probleme seiner Mannschaft beschwert. Nach der 1:2-Niederlage gegen Leipzig äußerte er sich deutlich: „Das macht mich fuchsteufelswild. Wenn man als Aufsteiger in der Liga bestehen will, muss man sich bei Standards besser anstellen.“

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Debatte um El-Mala-Einsatz und Fan-Proteste

Neben der Trainer-Entscheidung hat Kwasniok auch die Unzufriedenheit der Fans zu spüren bekommen. Der schunkelnde Karnevalspartner Said El Mala, der mit sieben Toren zu den torgefährlichsten Spielern des Teams gehört, kommt über seine Joker-Rolle nicht hinaus. Diese Einsatzpolitik könnte dem 40-Millionen-Euro-Star am Ende sogar die WM-Teilnahme kosten und ihm einen Vereinswechsel im Sommer erleichtern.

In den sozialen Netzwerken wüten die Fans gegen den Trainer und seinen Umgang mit El Mala. Nicht zum ersten Mal in dieser turbulenten Saison zeigt sich diese deutliche Kritik aus der Anhängerschaft. Die Stimmung droht vollends zu kippen, wenn nicht schnell sportliche Erfolge folgen.

Kwasniok bleibt trotz Druck gelassen

Trotz der angespannten Lage zeigt sich Trainer Lukas Kwasniok nach außen hin gelassen. In einer aktuellen Stellungnahme betonte er: „Es geht bei uns um das große Ganze. Und da ist es nichts Besonderes, dass wir uns als Aufsteiger im Rennen um den Klassenerhalt befinden. Da helfen auf Dauer nur ein oder drei Punkte. Aber ich bleibe dabei: Du brauchst am Ende etwa 32 bis 35 Punkte. Wir dürfen uns von einzelnen Ergebnissen nicht treiben lassen.“

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Entlassung von Co-Trainer Hannes Dold und die Suche nach einem neuen Standard-Spezialisten die gewünschte Wirkung zeigen. Vor dem wichtigen Spiel gegen Hoffenheim am Samstag um 15:30 Uhr steht der FC Köln vor einer entscheidenden Phase im Kampf um den Klassenerhalt.

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