FCK siegt in Berlin trotz Streik-Chaos: Bahnfahrt statt Flug zur Vorbereitung
FCK siegt in Berlin trotz Streik-Chaos: Bahn statt Flug

FCK triumphiert in Berlin trotz Reisewirbel: Bahnreise statt Flug wegen Lufthansa-Streik

Was für eine turbulente Vorbereitung auf ein wichtiges Auswärtsspiel! Der 1. FC Kaiserslautern musste aufgrund eines Streiks bei der Lufthansa kurzfristig umdisponieren und reiste nicht wie geplant per Flugzeug, sondern mit der Deutschen Bahn nach Berlin. Dort gelang den Pfälzern am Ende ein verdienter 1:0-Erfolg gegen Hertha BSC.

Überraschende Bahnfahrt statt Hotelvorbereitung

Verteidiger Simon Asta, der nach seiner Kreuzbandverletzung erstmals wieder in der Startelf stand, schilderte die ungewöhnlichen Umstände: „Die Anreise mit der Bahn kam etwas überraschend für uns. Wir haben erst am Vortag erfahren, dass unser Flug ausfällt.“ Statt der üblichen Vorbereitung im Hotel vertrieb sich die Mannschaft die Zeit im ICE mit Kartenspielen. „Wir haben die Zeit im Zug aber ziemlich gut rumbekommen“, so Asta weiter.

Lieberknechts Taktikänderung zahlt sich aus

Sportdirektor Marcel Klos scherzte nach dem Spiel: „Vielleicht fahren wir jetzt immer mit dem Zug zu unseren Auswärtsspielen.“ Doch natürlich lag der Sieg nicht an der Reisemodalität. Vielmehr könnte eine taktische Neuausrichtung von Trainer Torsten Lieberknecht den Ausschlag gegeben haben. Der Coach stellte seine Mannschaft überraschend in einer Viererkette auf. „Man hat gesehen, dass wir etwas verändert haben, um nach den beiden Spielen gegen Hertha mit einem anderen Ansatz ins Spiel zu gehen“, erklärte Lieberknecht. „Wenn man unter der Woche etwas Neues implementiert, kann man nicht erwarten, dass sofort alles perfekt funktioniert.“

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Berisha erzielt den Siegtreffer

Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit fand der FCK nach der Pause besser ins Spiel und erzielte durch Stürmer Mergim Berisha den entscheidenden Treffer. „Dadurch ist das Selbstbewusstsein gewachsen“, analysierte Lieberknecht. In der Schlussphase wurde es noch einmal richtig eng für die Gäste, doch Torhüter Julian Krahl hielt mit herausragenden Paraden den knappen Vorsprung. Der Trainer lobte seinen Keeper besonders: „Er hat eine überragende Leistung gezeigt.“

Revanche für Pokal-Debakel

Mit diesem nur vierten Auswärtssieg der Saison nahm der FCK Revanche für das 1:6-Debakel im Pokal-Achtelfinale gegen dieselbe Mannschaft. Ein zufriedener Lieberknecht zog Bilanz: „Die ganze Mannschaft, auch die Jungs, die reingekommen sind, haben alles dafür getan, endlich mal auswärts und auch gegen die Hertha zu gewinnen. Dementsprechend sind wir happy und froh, dass uns das gegen so eine Top-Mannschaft gelungen ist.“

Egal ob per Flugzeug oder Bahn – die Reise nach Berlin hat sich für den 1. FC Kaiserslautern auf jeden Fall gelohnt. Die ungewöhnlichen Reisumstände konnten den Siegeswillen der Mannschaft nicht bremsen, sondern schienen sie sogar noch enger zusammenzuschweißen.

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