Für die Verbandsliga-Fußballer des 1. FC Neubrandenburg 04 zählt im viertletzten Heimspiel der Saison nur ein Sieg. Am Samstag um 13 Uhr empfängt der Tabellenzweite im neu.sw-Stadion den Sechsten FC Schönberg und will mit drei Punkten weiter Druck auf Spitzenreiter FC Mecklenburg Schwerin ausüben.
Starke Serie soll ausgebaut werden
Gleichzeitig soll die starke Serie im Jahr 2026 ausgebaut werden, denn bislang blieb die Mannschaft in der Liga ungeschlagen. Doch die Aufgabe hat es in sich. „Schönberg ist ein sehr unangenehmer Gegner, gegen den wir uns immer schwergetan haben. Sie haben viel Qualität im Kader und kommen mit viel Rückenwind aus ihrem Sieg in Bentwisch“, warnt Spielertrainer Daniel Nawotke. Besonders die Gefahr, die die Schönberger bei Standardsituationen ausstrahlen, hebt er hervor. Somit erwartet der 36-Jährige trotz der klaren Zielsetzung ein schwieriges Heimspiel.
Defensive Nachlässigkeiten abstellen
Seine Mannschaft geht jedoch mit Selbstvertrauen in die Partie, die letzten beiden Auswärtsspiele gewann der Club mit jeweils drei Toren Unterschied. Dennoch hat Nawotke auch ein paar Dinge gefunden, die es gegen Schönberg besser zu machen gilt als zuletzt. „Wir müssen die zuletzt gezeigten kleinen Nachlässigkeiten in der Defensive abstellen. Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, dass wir in der Verteidigung noch kompakter und stabiler auftreten“, so Nawotke.
Personelle Situation beim FCN
Personell muss der FCN lediglich auf Maximilian Voß verzichten, der aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt fehlt. Innenverteidiger Jacob Schröder steht aus beruflichen Gründen ebenfalls nicht zur Verfügung. Ansonsten kann das Trainerteam nahezu aus dem Vollen schöpfen und hat die Qual der Wahl bei der Aufstellung.
Verfolgerrolle als Motivation
In der Tabelle bleibt die Rolle des Verfolgers weiterhin bestehen – eine Situation, in der sich der FCN durchaus wohlfühlt. Zumal Spitzenreiter Schwerin in den kommenden Wochen mit Malchow und Pastow zwei anspruchsvolle Aufgaben vor der Brust hat. Dennoch richtet Daniel Nawotke den Blick auf die eigene Leistung: „Wir schauen in erster Linie auf uns.“ Mit einem Heimsieg könnte Neubrandenburg den Kampf um den Oberliga-Aufstieg spannend halten.



