Fischer verteidigt Union-Trainerin Eta gegen sexistische Anfeindungen
Fischer verteidigt Union-Trainerin Eta gegen Anfeindungen

„Ich verstehe es nicht“: Mit diesen Worten reagiert Mainz-Trainer Urs Fischer auf die Anfeindungen gegen Marie-Louise Eta. Die 34-jährige Interimstrainerin von Union Berlin schreibt Bundesliga-Geschichte, seit sie im April die erste Cheftrainerin der Liga wurde. Doch statt Anerkennung erntet sie im Internet Beleidigungen und sexistische Kommentare.

Fischer zeigt Solidarität

Vor dem Duell am Sonntag zwischen Mainz 05 und Union Berlin stellte sich Fischer klar hinter Eta. „Ich verstehe nicht, warum jemand so reagiert. Sie macht einen tollen Job“, sagte der Schweizer. Er betonte, dass Geschlecht in der Fußball-Bundesliga keine Rolle spielen sollte. „Es geht um Kompetenz, nicht um das Geschlecht.“

Anfeindungen im Netz

Eta, die zuvor als Co-Trainerin arbeitete, muss seit ihrer Beförderung immer wieder Hasskommentare ertragen. In sozialen Medien wird sie unter anderem als „Alibi-Frau“ bezeichnet. Union Berlin verurteilte die Angriffe scharf und stellte sich hinter seine Trainerin. Auch andere Vereine und Funktionäre äußerten sich unterstützend.

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Fischer ergänzte: „Marie-Louise hat sich den Respekt verdient. Sie arbeitet hart und hat das Team gut im Griff. Die Kritik ist unfair und unangebracht.“ Er hoffe, dass die Diskussion sachlicher werde und Eta bald die Anerkennung bekomme, die sie verdient.

Die Begegnung am Sonntag wird mit Spannung erwartet. Beide Teams kämpfen um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Fischer zeigte sich zuversichtlich, dass Eta trotz der Anfeindungen ihren Fokus behält.

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