Barca-Juwel Xavi Espart: Hansi Flick vergleicht 18-Jährigen mit Philipp Lahm nach Traumdebüt
Flick vergleicht Barca-Talent Espart mit Lahm nach CL-Debüt

Barca-Juwel Xavi Espart: Hansi Flick zieht direkten Vergleich mit Philipp Lahm

Unter schwierigsten Bedingungen feierte Xavi Espart ein Traumdebüt in der Champions League. Der erst 18-jährige Eigengewächs des FC Barcelona wurde von Trainer Hansi Flick in der 88. Minute beim Achtelfinal-Hinspiel gegen Newcastle United eingewechselt und trug maßgeblich zum 1:1-Ausgleich in letzter Minute bei. Ein klarer Vertrauensbeweis des Trainers, der das junge Talent bereits mit einer deutschen Fußball-Legende vergleicht.

„Ein bisschen ähnlich zu Philipp Lahm“: Flicks Lob für den Youngster

„Ich mag sein Selbstvertrauen am Ball sehr, das ist ein bisschen ähnlich zu Philipp Lahm“, lobte Hansi Flick den Youngster bereits vor dem Pokal-Halbfinale gegen Atlético Madrid. Der ehemalige Bundestrainer führte weiter aus: „Lahm konnte als Sechser und als Rechtsverteidiger spielen. Und er kann das auch. Es ist großartig zu sehen, wie er mit, aber auch gegen den Ball spielt, wie er sich verhält.“

Am Dienstagabend ließ Flick seinen Worten schließlich Taten folgen. Bei seiner achten Berufung für den Profikader feierte Espart ein unvergessliches Debüt auf europäischer Bühne. Die katalanische Zeitung Sport schrieb im Anschluss: „Xavi Espart erlebte mit dem FC Barcelona ein Traumdebüt in der Champions League“ und merkte an, dass sein Debüt das „zugleich schwierigste denkbare“ war.

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Solidität unter Druck: Esparts beeindruckende acht Minuten

Nur wenige Augenblicke vor seiner Einwechslung waren die Katalanen durch den Treffer von Harvey Barnes in Rückstand geraten und drohten mit einem Patzer in die K.o.-Phase zu starten. „Es waren die heikelsten Momente, denn Barca hätte sich die Qualifikation erschweren können. Doch das Eigengewächs zeigte beeindruckende Ruhe, eroberte Bälle und schaltete sich sogar in die Offensive ein“, analysierte Sport.

Auch Mundo Deportivo urteilte positiv: „Trotz der Spielsituation und des Drucks, in diesem europäischen Szenario zu debütieren, hinterließ Espart in den acht Minuten und 24 Sekunden, die er auf dem Platz stand, einen soliden und effizienten ersten Eindruck. Das Eigengewächs betrat den Platz hochkonzentriert, mit kühlem Kopf und erfüllte seine Aufgabe auf der rechten Abwehrseite mit großer Souveränität.“

Symbolische Grätsche und Team-Lob

Sinnbildlich für seinen abgeklärten Auftritt war eine mutige Grätsche im eigenen Strafraum in der dritten Minute der Nachspielzeit. Espart entschärfte eine gefährliche Situation ohne Foulspiel und ermöglichte so den Ausgleich in der sechsten Minute der Nachspielzeit.

Nach dem Abpfiff zeigte sich das Talent überglücklich auf Instagram: „Ich bin sehr glücklich, mir diesen Traum erfüllen zu können. Vielen Dank an alle, die mir auf diesem Weg geholfen haben. Es lebe Barca!“ Der ebenfalls erst 18-jährige Marc Bernal schloss sich Flicks Vergleich an und kommentierte mit einem einzigen Wort: „Philipp“.

Von fast aussortiert zum Hoffnungsträger

Esparts Weg bei Barcelona war nicht immer einfach. In Barcelona geboren, wechselte er bereits mit acht Jahren zu den Katalanen. Laut Mundo Deportivo gab es schon in seinem zweiten Jahr Zweifel, ob sich der Spanier durchsetzen könne. Doch Espart zeigte sich als „Musterbeispiel für Anpassungsfähigkeit“ und stellte sich erfolgreich vom Mittelfeldspieler zum Rechtsverteidiger um – eine Variabilität, die an Philipp Lahm erinnert.

In der Jugendakademie entwickelte er sich zum Führungsspieler und ist längst im Reserveteam und Profitraining etabliert. Im Winter lehnte Barcelona eine Leihe zu Racing Santander ab, da der Klub überzeugt ist, dass Esparts Entwicklung im vertrauten Umfeld am besten gefördert werden kann.

Verletzungssorgen öffnen Tür für Espart

Aktuell fehlen Barcelona mit Jules Koundé und Alejandro Balde gleich zwei Außenverteidiger. Eine Chance, die Espart auf der größten europäischen Bühne nutzen konnte. „Ich rannte los, um meine Sachen fertig zu machen, damit ich eingewechselt werden konnte. Ich konnte es kaum glauben. Als ich dann auf dem Platz war, hatte ich richtig Spaß“, beschrieb Espart sein Debüt.

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Teamkollege Pau Cubarsí lobte: „Er hat mit einer sehr guten Defensivaktion direkt ein Tor verhindert. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, sind wie eine große Familie.“ Hansi Flick blieb nüchtern und erklärte, Espart habe es „gut gemacht“. Für weitere Einsätze in naher Zukunft dürfte sich das Juwel allemal empfohlen haben, auch wenn die Fußstapfen von Philipp Lahm vorerst riesig bleiben.