Fortuna Düsseldorf feuert Trainer Anfang - Alexander Ende übernimmt in Abstiegskampf
Fortuna Düsseldorf: Anfang raus, Ende übernimmt Traineramt

Fortuna Düsseldorf vollzieht erneuten Trainerwechsel in kritischer Phase

Der im Abstiegskampf befindliche Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich zum zweiten Mal in dieser Saison von seinem Cheftrainer getrennt. Markus Anfang wurde nach einer Serie von vier Niederlagen in Folge mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden, wie der Verein aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens am Sonntag offiziell bekannt gab.

Alexander Ende übernimmt das Ruder in schwieriger Situation

Als neuer Chefcoach folgt Alexander Ende, der bis vor kurzem noch den Ligarivalen Preußen Münster trainiert hatte. Die Personalie war zuvor bereits von Medien wie der „Bild“-Zeitung und der „Rheinischen Post“ berichtet worden. Ende selbst musste erst im März in Münster seinen Posten räumen, wo sich die Preußen ebenfalls inmitten des Abstiegskampfes befinden.

Sportvorstand Sven Mislintat begründete die Entscheidung mit den Worten: „Wir haben genau analysiert, was unsere Mannschaft jetzt in dieser Phase braucht, um den Klassenerhalt zu sichern. Und genau das bringt Alexander Ende mit. Ihm trauen wir eine klare inhaltliche Lösung für die letzten fünf Spiele zu.“

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Anfangs Amtszeit brachte nicht den erhofften Erfolg

Markus Anfang war erst nach dem achten Spieltag im Oktober auf Trainer Daniel Thioune gefolgt. Unter dem gebürtigen Kölner stellte sich der erhoffte sportliche Erfolg jedoch nicht ein. Nach der 1:2-Niederlage am Freitagabend gegen Holstein Kiel hatte sich die Situation für die Fortuna weiter verschärft.

Die Bilanz des 48-Jährigen in 21 Zweitliga-Spielen umfasste lediglich sechs Siege, drei Unentschieden und zwölf Niederlagen – eine Quote, die nicht ausreichte, um den Verein aus der akuten Abstiegsgefahr zu führen. Zuletzt machte die Mannschaft nicht nur keine spielerischen Fortschritte mehr, sondern ließ im Kampf um den Klassenerhalt auch immer wieder wichtige Punkte liegen.

Herausforderndes Restprogramm erwartet die Fortuna

In den verbleibenden fünf Saisonspielen warten auf die Düsseldorfer mit dem 1. FC Magdeburg (Auswärts), Dynamo Dresden (Heim) und der SpVgg Greuther Fürth (Auswärts) gleich drei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Ein hartes Programm, das den neuen Trainer vor eine immense Herausforderung stellt.

Alexander Ende zeigte sich dennoch zuversichtlich: „Die Situation ist herausfordernd, aber ich bin absolut überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit allen Fortunen den Klassenerhalt schaffen werden.“ Der gebürtige Rheinländer tritt damit seine neue Aufgabe bei einem Verein an, der im vergangenen Sommer eigentlich mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet war.

Turbulente Saison mit personellen Veränderungen

Bereits in den ersten acht Spielen unter Trainer Thioune gelangen der personell stark umgebauten Mannschaft nur drei Siege. Auf Platz 13 liegend, trennte sich der Club Anfang Oktober von Thioune. Zwei Monate später wurde in gegenseitigem Einvernehmen auch Sportvorstand Klaus Allofs freigestellt.

Dessen Nachfolger Mislintat hatte nach seinem Amtsantritt im Dezember zunächst an Trainer Anfang festgehalten. Die jüngste Negativserie führte nun jedoch zur erneuten Trainerentlassung in einer bereits von Turbulenzen geprägten Spielzeit.

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