Fortuna Düsseldorf: Personalwechsel im Scouting nach Köln-Abgang von Vierkötter
Fortuna Düsseldorf: Personalwechsel nach Köln-Abgang

Fortuna Düsseldorf: Mislintat muss nach Köln-Abgang Scouting neu aufbauen

Bei Fortuna Düsseldorf steht Manager Sven Mislintat vor einer doppelten Herausforderung: Während er intensiv am Kader für die kommende Saison feilt, muss er gleichzeitig sein eigenes Büroteam umstrukturieren. Ein offener Posten bleibt dabei die Nachfolge des ehemaligen Sportdirektors Christian Weber.

Kein neuer Sportdirektor, sondern neue Positionen geplant

Mislintat hat bereits klargestellt, dass er keinen direkten Nachfolger für Weber holen wird. Stattdessen plant der Manager eine Umstrukturierung mit zwei bis drei neuen Positionen, um das Düsseldorfer Team der Zukunft aufzubauen. Nun ist durch den Abgang von Tobias Vierkötter eine weitere Planstelle hinzugekommen, die Mislintat nach seinen Vorstellungen besetzen kann.

Am Mittwoch gab der 1. FC Köln bekannt, dass er Vierkötter zurückgeholt hat. Der 29-Jährige war erst 2024 aus Köln nach Düsseldorf gewechselt und wurde zum 1. Januar 2026 zum Leiter der Scouting-Abteilung befördert. Kurz nach dieser Beförderung folgte jedoch die Kündigung, da sein Heimatverein Köln ihn zurückholen wollte.

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Irritationen über Vorgänge und gemeinsame Transferpläne

Nach Informationen von BILD war Fortuna Düsseldorf nicht nur chancenlos gegen den Wechsel, sondern auch irritiert über einige Vorgänge. Vierkötter soll sich bereits nach kurzer Zeit über eine angeblich fehlende Wertschätzung durch Mislintat beklagt haben, ohne jedoch selbst aktiv das Gespräch mit dem Manager zu suchen.

Dabei hatten beide in Mislintats ersten Wochen bereits ein gemeinsames Transferziel identifiziert: Die Idee, Christopher Olivier vom VfB Stuttgart zu verpflichten, stammte von Vierkötter und seinem Team. Im Winter kam es nicht zum Deal, aber Mislintat würde den Transfer im Sommer gerne nachholen – nun allerdings ohne Vierkötter.

Zukunft des Kaders hängt von Klassenerhalt ab

Mislintat muss jetzt sein Team aufbauen, um den Fortuna-Kader für die Zukunft zu gestalten. Allerdings ist dies derzeit kaum möglich, da zunächst Gewissheit über den Verbleib in der 2. Liga benötigt wird. Sobald der Klassenerhalt gesichert ist, wird der Manager nicht nur über Spielerverträge, sondern auch über Personalien im Scouting und der ehemaligen Sportdirektion entscheiden.

Der Umbruch, den der Ex-Dortmunder in Düsseldorf bewältigen muss, geht damit weit über die Kabine hinaus und betrifft die gesamte sportliche Organisation des Vereins.

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