Fortuna Düsseldorf schockt Ex-Trainer Rösler: Befreiungsschlag im Abstiegskampf
Fortuna Düsseldorf schockt Ex-Trainer Rösler

Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Fortuna Düsseldorf schockt Ex-Trainer Rösler

Was für ein emotionaler Abend in der Düsseldorfer Arena! Der 2:1-Heimsieg von Fortuna Düsseldorf gegen den VfL Bochum könnte sich als entscheidender Wendepunkt im erbitterten Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga erweisen. Für Trainer Markus Anfang (51) markierte dieser Erfolg einen besonders bedeutsamen Moment in seiner noch jungen Amtszeit bei den Rheinländern.

Rösler-Rückkehr endet bitter

Besondere Brisanz erhielt das Spiel durch die Rückkehr von Uwe Rösler (57) an seine alte Wirkungsstätte. Der Bochumer Trainer, der von Januar 2020 bis Juni 2021 Fortuna Düsseldorf betreut hatte, erlebte eine bittere Niederlage bei seiner ersten Rückkehr in die Arena. Rösler wirkte sichtlich geschockt und übernahm nach dem Spiel umgehend die volle Verantwortung: „Ich muss mich entschuldigen.“

Für Markus Anfang dagegen war es ein Abend der Genugtuung. Mit entspanntem Gesichtsausdruck und erhobenem Daumen feierte er diesen möglicherweise erlösenden Befreiungsschlag im knallharten Zweitliga-Kampf um den Klassenerhalt.

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Heimstärke versus Auswärtsschwäche

Die Statistik unterstreicht die Bedeutung dieses Sieges für Fortuna Düsseldorf. Seit Anfangs Amtsantritt am 6. Oktober 2025 hat sich die Düsseldorfer Arena zu einer wahren Festung entwickelt:

  • Neun Heimspiele unter Anfang
  • Starke 1,9 Punkte im Durchschnitt pro Heimpartie
  • Kontinuierliche Verbesserung der Heimleistung

Doch dieser erfreulichen Heimstatistik steht ein alarmierendes Auswärtsproblem gegenüber. Die Bilanz von Fortuna Düsseldorf in fremden Stadien gestaltet sich unter Markus Anfang bisher katastrophal:

  1. Aus sieben Auswärtsspielen nur EIN einziger Punkt
  2. Durchschnittlich lediglich 0,1 Punkte pro Auswärtspartie
  3. Mehrere knappe Niederlagen trotz achtbarer Leistungen

Das Paradoxe dabei: Spielerisch wirkt die Mannschaft auswärts deutlich verbessert im Vergleich zur Zeit unter Ex-Trainer Daniel Thioune (51). Doch während unter Thioune neun Punkte aus vier Auswärtsspielen heraussprangen – oft trotz dürftiger Leistungen – bleibt Anfang trotz ordentlicher Auftritte fast ohne Ertrag.

Entscheidende Wochen stehen bevor

Nun stehen zwei wegweisende Auswärtsspiele bei direkten Konkurrenten an: beim 1. FC Nürnberg und bei Eintracht Braunschweig. Diese Partien werden zeigen, ob der Sieg gegen Bochum tatsächlich den erhofften Wendepunkt markiert oder nur eine vorübergehende Erleichterung war.

Ein Hoffnungsträger für die kommenden Aufgaben ist Florent Muslija (27). Mit seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 2:0 leitete er die Vorentscheidung gegen Bochum ein. Der Mittelfeldspieler weiß genau, worauf es jetzt ankommt: „Der Sieg war sehr wichtig für uns. Aber wir müssen nachlegen, um das Sprungbrett zu nutzen, das wir aufgebaut haben.“

Die nächsten beiden Spiele werden entscheidend sein für Fortunas Saisonziel. Während die Heimstärke unter Anfang beeindruckt, muss die Mannschaft endlich ihre Auswärtsschwäche überwinden, um den drohenden Abstieg aus der 2. Bundesliga abzuwenden. Der Klassenerhalt hängt weiterhin am seidenen Faden, doch dieser wichtige Sieg gegen Bochum hat neue Hoffnung geweckt.

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