Fürth gegen Schalke: Wie das Kleeblatt Superstar Džeko stoppen will
Fürth gegen Schalke: Strategie gegen Džeko

Tabellenschlusslicht gegen Spitzenreiter: Fürths Plan gegen Schalkes Superstar

Am Samstagabend erwartet die SpVgg Greuther Fürth im heimischen Stadion die wohl größte Herausforderung dieser Saison. Im Duell des Tabellenletzten gegen den aktuellen Zweitliga-Spitzenreiter FC Schalke 04 stehen die abstiegsbedrohten Franken vor einer scheinbar unmöglichen Aufgabe. Doch Trainer Heiko Vogel (50) blickt mit einer Mischung aus Realismus und Optimismus auf das Topspiel.

Die schwierig-leichte Aufgabe

„Wir brauchen dringend Punkte und können uns unsere Gegner nicht aussuchen“, erklärt Vogel im Vorfeld der Partie. Für den Kleeblatt-Coach stellt die Begegnung gegen die Königsblauen sowohl die schwerste als auch die leichteste Aufgabe dieser Spielzeit dar. Einerseits hängen die Punkte für das Tabellenschlusslicht extrem hoch, andererseits kann Fürth in dieser Konstellation eigentlich nur positiv überraschen. „Jeder erwartet selbstverständlich, dass Schalke beim Letzten der Tabelle punkten muss“, so der Trainer.

Kollektiv gegen den Einzelkünstler

Der Schlüssel zum möglichen Überraschungserfolg liegt für Vogel eindeutig in der Defensivarbeit gegen Schalkes Offensiv-Überflieger Edin Džeko. Der 39-jährige bosnische Stürmer hat in nur fünf Zweitligaeinsätzen bereits vier Tore erzielt und sich damit zum unbestrittenen Superstar der Liga entwickelt. „Die Verteidigung gegen Edin Džeko ist eigentlich relativ einfach konzipiert“, verrät der Fürther Coach. „Niemals im Eins-gegen-Eins, sondern ausschließlich im kollektiven Verbund. Dass er über außergewöhnliche Qualitäten verfügt, steht außer Frage. Selbst über die volle Spielzeit von 90 Minuten lässt er sich nicht komplett ausschalten, auch wenn genau das natürlich unser Ziel ist.“

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Vogels taktischer Ansatz konzentriert sich daher darauf, die Torgefahr durch den erfahrenen Stürmer auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Gleichzeitig warnt der Trainer davor, sich zu sehr auf die Person Džeko zu fixieren: „Schalke besteht natürlich nicht nur aus Edin Džeko. Wir haben großen Respekt vor der gesamten Mannschaft aus Gelsenkirchen.“

Eigene Stärken in den Vordergrund stellen

Trotz des gebührenden Respekts vor dem Tabellenführer betont Vogel, dass es für seine Mannschaft in erster Linie darum gehe, die eigenen Qualitäten zu präsentieren. „Ich weiß genau, was meine Spieler können, und genau das wollen wir auch zeigen“, erklärt der 50-Jährige. Diese Fokussierung auf die eigenen Stärken könnte den Schlüssel zu einer möglichen Überraschung darstellen.

Die Franken treten mit dem Bewusstsein an, dass sie in dieser Konstellation kaum etwas zu verlieren, aber viel zu gewinnen haben. Während für Schalke der Auswärtssieg als Pflichtaufgabe gilt, könnte Fürth mit einem Punktgewinn nicht nur wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln, sondern auch ein deutliches Zeichen setzen. Das Spiel am Samstagabend verspricht damit nicht nur ein spannendes Fußballspektakel, sondern auch eine interessante taktische Herausforderung zu werden.

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