Sorgen um Giulia Gwinn: Bayern-Star verletzt im Länderspiel gegen Österreich
Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn hat sich im WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich eine Verletzung zugezogen und musste ausgewechselt werden. Die 26-Jährige stürzte in der 27. Minute unglücklich auf die linke Schulter und den Kopf, nachdem sie in einem Zweikampf mit der Österreicherin Melanie Brunnthaler das Gleichgewicht verlor.
Schmerzhafter Sturz und sofortige Behandlung
Der Vorfall ereignete sich, als Brunnthaler, die in der Bundesliga beim HSV unter Vertrag steht, ins Straucheln kam und voll in den Lauf der Münchnerin fiel. Gwinn konnte nicht ausweichen und ging zu Boden. Umgehend wurde sie an der Schulter behandelt, während die Sorgen im deutschen Lager wuchsen.
„Das tut schon beim Hinschauen weh. Bei Giulia Gwinn am Boden haben wir immer besondere Sorgen. Das war schmerzhaft und glücklich“, kommentierte ZDF-Expertin Claudia Neumann und verwies auf die Verletzungsmisere der Spielerin in den vergangenen Jahren.
Kurze Rückkehr und endgültiger Auswechsel
Die gebürtige Tettnangerin kehrte zwar noch einmal auf den Rasen zurück, agierte aber deutlich im Schongang. Nach einem kurzen Austausch mit Bundestrainer Christian Wück musste sie in der 33. Minute dann endgültig ausgewechselt werden. Für sie kam Carlotta Wamser ins Spiel, während Gwinn anschließend in die Kabine verschwand.
Folgen für den FC Bayern und die Champions League
Die Verletzung wirft auch Schatten auf die anstehenden Pflichten des FC Bayern. Die Münchnerinnen treten am 25. April im Halbfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Barcelona an, das Rückspiel folgt am 3. Mai in München. Der Verein bangt nun um die Einsatzfähigkeit seiner Schlüsselspielerin, was die Vorbereitungen auf diese wichtigen Spiele erheblich beeinträchtigen könnte.
Die genaue Diagnose und die Dauer der Ausfallzeit stehen noch aus, aber die Szene ließ nichts Gutes erahnen. Fans und Teamkollegen hoffen auf eine schnelle Genesung der talentierten Außenverteidigerin, die in der Vergangenheit bereits mit mehreren Verletzungen zu kämpfen hatte.



