Gladbach-Fans wenden sich ab: Frust nach siebter Niederlage in Folge eskaliert
Gladbach-Fans wenden sich nach Pleite-Serie ab

Gladbach im Abwärtstrend: Fans zeigen nach Niederlagenserie die rote Karte

Die Krise bei Borussia Mönchengladbach nimmt dramatische Formen an. Nach der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg, die bereits das siebte sieglose Spiel in Folge markiert, haben sich nun auch die treuesten Unterstützer von der Mannschaft abgewandt. Die mitgereisten Fohlen-Fans zeigten unmissverständlich ihren Frust und verweigerten den Profis nach dem Abpfiff die gewohnte Unterstützung.

Fans drehen dem Spielfeld den Rücken

Bereits während des Spiels signalisierten die Gladbach-Anhänger ihre Unzufriedenheit, als sie dem Spielfeld zeitweise demonstrativ den Rücken zukehrten. Doch der eigentliche Höhepunkt des Protests folgte nach dem Schlusspfiff: Als die enttäuschten Borussia-Spieler zur traditionellen Kurvenverbeugung antraten, erwartete sie keine aufmunternden Gesänge oder Beifallsbekundungen. Stattdessen wurden viele Profis von zahlreichen Fans lautstark beschimpft – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Geduld der treuen Begleiter am Ende ist.

Interessanter Kontrast: Noch vor Anpfiff präsentierte sich die Stimmung im Gladbach-Block in Freiburg ausgesprochen positiv und unterstützend. Doch die erneute Niederlage verwandelte die anfängliche Zuversicht in blanke Enttäuschung.

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Trainer und Sportchef reagieren auf Fan-Frust

Trainer Eugen Polanski zeigte Verständnis für die Emotionen der Anhänger: „Unsere Fans sind immer da, sie unterstützen uns immer. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie uns am Samstag gegen Union unterstützen werden, sowohl im Heimspiel als auch beim nächsten Auswärtsspiel. Als Fan würde ich bei der Ergebniskrise, die wir durchmachen, ebenfalls ein Zeichen setzen. Es ist gut, dass sie das einmal deutlich machen.“

Auch Sportchef Rouven Schröder bleibt optimistisch, dass die Verbindung zwischen Mannschaft und Fans wiederhergestellt werden kann: „Das ist eine ganz normale Reaktion, wenn der Erfolg über längere Zeit ausbleibt. Wir befinden uns in der Situation, die Wende selbst herbeizuführen und die Fans wieder mitzunehmen. Dafür besitzen die Anhänger ein feines Gespür und sensible Antennen. Auf diese werden wir garantiert nichts kommen lassen.“

Tabakovic allein kann Gladbach nicht retten

Ein besonderes Problem der Borussia wird in der Torstatistik deutlich: Haris Tabakovic erzielte in Freiburg bereits sein 11. Saisontor in der Bundesliga – bei insgesamt nur 26 Treffern der gesamten Mannschaft. Der Stürmer kommentierte die Situation nüchtern: „Die Niederlage schmerzt extrem. In der Schlussphase haben wir alles versucht, um den Ausgleich zu erzwingen, was uns auch teilweise gelang. Doch insgesamt reichte unsere Leistung nicht aus. Wir müssen von der ersten Minute an aktiver agieren, mehr Bälle in den gegnerischen Strafraum bringen, defensiv stabiler stehen und dürfen keine einfachen Gegentore zulassen. Wir sind uns der Tabellensituation bewusst und wissen, dass wir dringend Punkte sammeln müssen.“

Die aktuelle Entwicklung bei Borussia Mönchengladbach zeigt deutlich, dass sportliche Misserfolge nicht nur die Tabellenposition gefährden, sondern auch das Vertrauensverhältnis zwischen Verein und Fans nachhaltig belasten können. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, ob die Mannschaft die Wende schafft und die enttäuschten Unterstützer zurückgewinnen kann.

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