Leon Goretzka knackt Torrekord: Historischer Treffer für den FC Bayern
Goretzka knackt Torrekord beim FC Bayern

Leon Goretzka schreibt Bundesliga-Geschichte mit Rekordtor

Der Nationalspieler Leon Goretzka hat beim klaren 5:0-Auswärtssieg des FC Bayern München beim FC St. Pauli nicht nur ein spektakuläres Tor erzielt, sondern damit auch einen fast 54 Jahre alten Bundesliga-Rekord geknackt. Sein Volleykracher in der 53. Spielminute zum 2:0 war der 102. Treffer der Münchner in dieser Saison – so viele Tore hatte zuvor noch kein Team in einer Spielzeit der deutschen Eliteliga erzielt.

Ein besonderer Moment für den scheidenden Mittelfeldspieler

Eigentlich sind statistische Bestwerte für den FC Bayern, der vor allem auf Titel aus ist, oft nur eine Fußnote. Diesmal war die Situation jedoch anders: Ehrenpräsident Uli Hoeneß zeigte sich begeistert, und auch Trainer Vincent Kompany war der Stolz deutlich anzumerken. Besonders freuten sich alle Beteiligten für Leon Goretzka, der den Verein im Sommer verlassen wird und in den Topspielen der vergangenen Zeit oft nicht mehr zur ersten Wahl gehörte.

Der Mittelfeldspieler, der vielfach für seine professionelle Einstellung gelobt wurde, wusste zunächst gar nicht, welchen Rekord er mit seinem Treffer gebrochen hatte. „Nach dem Spiel haben mir das dann einige gesagt. Ich musste mir auch erstmal erklären lassen, welcher Rekord es war“, erklärte Goretzka nach der Partie. Anschließend erhielt er den Spielball als Erinnerungsstück überreicht.

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Historischer Bestwert aus der Saison 1971/72 abgelöst

Der bisherige Rekord stammte aus der Saison 1971/72 und wurde von der legendären Mannschaft um Gerd Müller aufgestellt. Mit dem 5:0-Erfolg auf St. Pauli schoss sich der FC Bayern nicht nur optimal warm für das anstehende Champions-League-Spiel gegen Real Madrid am Mittwoch, sondern sicherte sich auch einen besonderen Platz in den Geschichtsbüchern der Bundesliga.

Goretzka bedankte sich artig bei der Offensive um Harry Kane, die den Löwenanteil zu diesem bemerkenswerten Torrekord beigesteuert hatte. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, um einen lange zurückliegenden Eindruck zu korrigieren: „Zuvor habe ich mich in die Geschichtsbücher mit dem schnellsten Eigentor der Bundesliga eingetragen“, erinnerte sich der Nationalspieler schmunzelnd an sein Eigentor nach nur 13 Sekunden in einer Partie in Augsburg Anfang 2019. „Von daher ist es vielleicht eine ganz gute Korrektur jetzt.“

Der klare Sieg und der historische Treffer unterstreichen einmal mehr die beeindruckende Saison des Branchenprimus, der sich mit diesem Erfolg nicht nur sportlich, sondern auch statistisch in die Annalen des deutschen Fußballs eingeschrieben hat.

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