DFB-Star Robin Gosens lobt Union-Trainerin Marie-Louise Eta als innovative Top-Trainerin
Die Fußballwelt in Deutschland blickt gespannt auf Union Berlin, wo nach dem Abschied von Steffen Baumgart nun Marie-Louise Eta bis Saisonende das Traineramt übernimmt. Damit wird sie zur ersten Cheftrainerin einer Männer-Mannschaft in der Geschichte der Bundesliga. Dass dieser Schritt mehr als gerechtfertigt ist, unterstreicht der erfahrene Nationalspieler Robin Gosens in einem aktuellen Podcast.
Gosens verrät Etas Erfolgsgeheimnis aus gemeinsamer Zeit bei Union
Robin Gosens, der mit Eta in der Saison 2023/24 bei Union Berlin zusammengearbeitet hat, äußert sich voll des Lobes über die 34-jährige Trainerin. „Ich finde, dass sie das absolut draufhat, jetzt diesen Verein zu übernehmen und sich auf dieser Bühne beweisen zu dürfen“, sagt der Verteidiger im Podcast „Copa TS“. Er schwärmt von ihrer innovativen Trainingsmethodik, die ihn tief beeindruckt habe.
„Wie sie trainiert hat, hat mich beeindruckt. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht“, so Gosens. „Es waren Übungen, die nicht so im ABC von jedem Fußball-Lehrgang standen. Sie hat sich richtig Mühe gegeben, hat sich Dinge ausgedacht und innovativ gearbeitet, mit Ballbesitz-Übungen oder auch mit Schussübungen.“ Diese Herangehensweise sei für ihn neu und erfrischend gewesen, betont der 24-malige Nationalspieler.
Qualität und Empathie: Die moderne Kombination einer Top-Trainerin
Gosens beschreibt Eta als eine Trainerin, die Qualität mit großer Empathie verbindet. „Ich glaube, dass sie eine sehr junge, innovative Trainerin ist, die Qualität mit großer Empathie verbindet. Und diese Kombination finde ich einfach sehr spannend“, erklärt er. Diese moderne Mischung mache ihn neugierig auf die kommenden Wochen bei Union Berlin.
Der Schritt des Vereins, bei der Trainerwahl nicht auf das Geschlecht zu achten, findet bei Gosens volle Zustimmung. „Ich ziehe alle Hüte davor, dass Union jetzt diesen Schritt geht. Ich bin einfach froh, dass die Qualität belohnt wird und da nicht geguckt wurde: Das ist ein Mann oder eine Frau“, so der Profi. Er hofft, dass dies der Anfang einer Normalisierung sei, wo Trainerinnen einfach aufgrund ihrer Fähigkeiten eingesetzt werden.
Ein Schritt in die richtige Richtung: Geschlecht sollte kein Dauerthema sein
Für Gosens sollte die Ernennung von Eta nicht zum Dauerthema in der Fußballwelt werden. „Wir müssen dahinkommen, dass das jetzt cool und der Anfang ist. Und dass, wenn eine Trainerin viel Qualität hat, sie da einfach reingeworfen wird, weil sie sich das verdient hat – unabhängig vom Geschlecht“, betont er. Dies unterstreicht seine Überzeugung, dass im modernen Fußball die Leistung und nicht das Geschlecht im Vordergrund stehen sollte.
Mit diesen Worten setzt Robin Gosens ein starkes Zeichen für Vielfalt und Qualität im Profifußball. Die Fußballgemeinschaft darf gespannt sein, wie sich Marie-Louise Eta in den verbleibenden Spieltagen der Saison bei Union Berlin beweisen wird.



