Comeback des FCA-Kapitäns zeichnet sich ab: Dortmund-Spiel kommt zu früh
Beim FC Augsburg steht das lang erwartete Comeback von Kapitän Jeffrey Gouweleeuw in greifbarer Nähe. Der 34-jährige Innenverteidiger, der sich im November 2025 einer Knieoperation unterziehen musste, hat in dieser Woche bereits wieder zu 60 bis 70 Prozent am Mannschaftstraining teilgenommen. Dies gab Trainer Manuel Baum in einer Pressekonferenz bekannt.
Realistische Rückkehr nach der Länderspielpause
Allerdings wird der Niederländer das Auswärtsspiel am Samstag gegen Borussia Dortmund noch verpassen müssen. Baum nannte einen konkreten Zeitpunkt: „Nach der Länderspielpause ist es realistisch“, erklärte der FCA-Trainer. Damit könnte Gouweleeuw Anfang April wieder für den FC Augsburg auflaufen.
Die Verletzungsserie des Kapitäns ist beachtlich: In dieser Saison kam er bislang nur auf fünf Bundesligaeinsätze. Im September zog er sich einen Innenbandriss am Knie zu. Ein Comeback-Versuch Anfang November in Stuttgart endete mit einem erneuten Innenbandriss, der schließlich die Operation notwendig machte.
Personalsorgen in der Abwehr
Für das Spiel in Dortmund fehlt dem FCA nicht nur Gouweleeuw. Neben dem langfristig verletzten Chrislain Matsima dürfte auch Youngster Noahkai Banks ausfallen. Banks leidet unter schmerzhaften Beschwerden am Fuß und konnte in dieser Woche nicht mit dem Team trainieren. Baum kündigte an, dass der Nachwuchsspieler wahrscheinlich eine Pause einlegen wird.
Baum sieht Chancen gegen Tabellenzweiten
Nach der knappen 1:2-Niederlage am vergangenen Spieltag bei RB Leipzig will Trainer Baum mit seiner Mannschaft in Dortmund beweisen, dass sie nicht nur gute Leistungen gegen die Topteams der Liga zeigen kann, sondern auch Punkte holen kann. Sogar für einen Sieg beim aktuellen Tabellenzweiten Borussia Dortmund sieht der FCA-Trainer realistische Chancen.
Die Rückkehr von Kapitän Gouweleeuw könnte dabei ein wichtiger psychologischer Faktor sein, auch wenn sie für das Dortmund-Spiel noch zu früh kommt. Der erfahrene Verteidiger würde der Mannschaft nicht nur defensiv mehr Stabilität verleihen, sondern auch als Führungspersönlichkeit auf dem Platz fehlen.



