Weltmeister Kevin Großkreutz wünscht sich den Abstieg des VfL Wolfsburg
Der ehemalige BVB-Star und Weltmeister von 2014, Kevin Großkreutz (37), hat in einem aktuellen Live-Podcast eine klare Meinung zum VfL Wolfsburg geäußert. Im Podcast „Viertelstunde Fußball“ sagte Großkreutz ohne Umschweife: „Ich rede ja immer vom Herzen. Ich will, ich wünsche mir, dass die absteigen! Und fertig.“
Kritik an Wolfsburgs Situation
Moderator Cornelius Küpper (34) fragte nach, ob eine Bundesliga ohne den VfL Wolfsburg in seiner Welt darstellbar sei. Großkreutz antwortete klipp und klar: „Ja.“ Zuvor hatte der zweimalige Bundesliga-Meister mit Borussia Dortmund die Niedersachsen bereits sarkastisch verhöhnt und auf die angeblich volle Stadionatmosphäre angespielt.
Großkreutz bekräftigte seine Aussage später in der Show erneut: „Da sind einige Mannschaften, die absteigen können. Und es wird bis zum Schluss eng. Aber ich wünsche es mir, dass Wolfsburg absteigt.“ Diese deutlichen Worte kommen in einer schwierigen Saison für den Verein, der aktuell als Tabellen-Vorletzter mit vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang kämpft.
Horror-Saison für die Wölfe
Der VfL Wolfsburg erlebt eine absolute Horror-Saison und droht mit dem ersten Abstieg in der Klubgeschichte. Am Ostersamstag steht das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen an, das über das weitere Schicksal des Teams entscheiden könnte. Die sportliche Krise wird durch interne Probleme verschärft.
Gast und Ex-Profi Patrick Helmes (42), der Trainer Dieter Hecking (61) aus gemeinsamer Wolfsburg-Zeit kennt, äußerte sich kritisch: „Der Verbund Mannschaft und Fans existiert nicht mehr in Wolfsburg. Wenn du das dort schaffst, dass diese Verbindung komplett wegbricht, dann ist da schon viel falsch gelaufen.“
Strukturelle Probleme des Teams
Helmes sieht in Hecking zwar einen Hoffnungsschimmer, zweifelt aber an einem Turnaround: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mit ihm den Turnaround schaffen, weil die Mannschaft von der Struktur einfach nicht gut genug ist.“ Er kritisierte zudem einzelne Spieler wie Christian Eriksen, der trotz seines Talents bisher wenig gebracht habe, und problematische Aufstellungen im Mittelfeld.
Die Kombination von Spielern wie Maxi Arnold, Vini Souza und Yannick Gerhardt auf defensiven Positionen sei suboptimal, da sie zusammen nur begrenzte Laufgeschwindigkeiten erreichten. Diese strukturellen Schwächen unterstreichen die sportliche Krise des Vereins.
Historischer Kontext und aktuelle Debatte
Bereits Anfang Februar hatte BILD-Chefautor Alfred Draxler im „Doppelpass“ auf Sport1 für Wirbel gesorgt, als er sagte, Wolfsburg sei kein beliebter Verein und bei einem Abstieg würde niemand eine Träne nachweinen. Großkreutz‘ Äußerungen setzen diese kritische Debatte nun fort und heizen die Diskussion um die Zukunft des VfL Wolfsburg weiter an.
Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der Verein die Wende schaffen kann oder ob die Befürchtungen von Großkreutz und anderen Kritikern Realität werden. Für die Fans und Verantwortlichen des VfL Wolfsburg bleibt es eine nervenaufreibende Saison mit ungewissem Ausgang.



